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Ferrari und Co. wollen der F1-Kommission einen neuen Plan vorstellen
Ferrari und Co. wollen der F1-Kommission einen neuen Plan vorstellen © Getty Images

Mercedes, Ferrari und Co. haben sich offenbar über einen preiswerteren Antrieb geeinigt, um den von Bernie Ecclestone vorgeschlagenen Alternativmotor zu verhindern.

Die Motorenhersteller der Formel 1 haben offenbar Einigung über günstigere Antriebe erzielt und wollen damit den von Bernie Ecclestone geplanten Alternativmotor verhindern.

Wie Auto Bild Motorsport berichtet, wollen Mercedes, Ferrari und Co. den Kundenteams beim Treffen der F1-Kommission am Dienstag in Genf einen Plan vorstellen, nach dem die Hybrid-Motoren ab 2017 deutlich günstiger werden.

Statt wie bisher 18 Millionen Euro soll der Antrieb dann zwölf Millionen Euro kosten, unter anderem soll die Reduzierung durch die Verwendung von Einheitsteilen erreicht werden.

Die Hersteller hätten damit wohl die meisten Teams und auch den Weltverbands-Präsidenten Jean Todt auf ihrer Seite.

Der Franzose hatte vor allem wegen der zu hohen finanziellen Last für die kleinen Teams bislang Ecclestones Plan unterstützt, der einen 2,2-Liter-Bi-Turbo eines unabhängigen Lieferanten vorsah.

Ecclestone ging es darum, die Macht der großen Hersteller zu brechen. Zudem ist der Brite kein Freund der 2014 eingeführten, eigentlich zukunftsweisenden Hybridtechnik.

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