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Der ehemalige Ferrari-Boss Luca Di Montezemolo spricht mit einem italienischen Journalisten über Michael Schumacher und teilt mit, "keine guten Nachrichten" zu haben.

Auch über zwei Jahre nach dem Unfall seines ehemaligen Schützlings lässt Ferraris Ex-Boss Luca Di Montezemolo das Schicksal von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher nicht los.

Im Interview mit dem italienischen Journalisten Giovanni Flori sagte der heutige Boss der Fluglinie "Alitalia": "Ich weiß immer, wie es ihm geht."

Er habe jedoch "keine guten Nachrichten", teilte der 68-Jährige mit, ohne ins Detail zu gehen: "Leider hat ihn ein zufälliger Unfall auf den Skiern zerstört (im italienischen Originalzitat rovinare, das etwas schwächere Verb als distruggere. Beide Verben werden im Deutschen aber mit zerstört übersetzt, Anmerkung der Redaktion)."

Di Montezemolo, der sich nach Schumachers Wechsel zu Ferrari 1996 mit dem Deutschen anfreundete, fügte an: "Es stimmt nicht, dass Michael ein leichtsinniger Skifahrer war. Auch abseits der Piste war er immer vorsichtig."

Schumacher war am 29. Dezember 2013 in Meribel/Frankreich beim Skifahren verunglückt. Er zog sich ein Schädel-Hirn-Trauma zu und schwebte tagelang in Lebensgefahr. Mehrere Monate lag der 47-Jährige im Koma.

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