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Der Ferrari-Pilot äußert sich nach dem ersten Testtag positiv über den neuen Sound der Autos. Sebastian Vettel sieht sein Team aber noch nicht auf Augenhöhe mit Mercedes.

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel hat sich positiv über den neuen Sound der Autos geäußert.

"Ich denke, die Autos sind lauter. Es klingt ein bisschen schöner und ein bisschen kraftvoller. Sie sind immer noch nicht so laut, wie ich sie gerne hätte, aber besser als im letzten Jahr", sagte Vettel am Montag in Barcelona.

Der viermalige Weltmeister hatte zum Beginn der Testfahrten der Saison 2016 zuvor ein Ausrufezeichen gesetzt und vor Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes die Bestzeit erzielt.

Doch Vettel will den ersten Platz nicht überbewerten: "Es ist besser in einem Monat Erster zu sein. Es ist besser als Letzter zu sein, aber es ist nicht wirklich wichtig. Wir waren glücklich mit dem Wagen, wie er sich angefühlt hat."

Mercedes punktete vor allem mit seiner Zuverlässigkeit. So war Hamilton mit gefahrenen 155 Runden mit weitem Abstand der fleißigste Kilometersammler.

Die hohe Rundenzahl beeindruckte auch Vettel, der Ferrari noch nicht ganz auf Augenhöhe mit Mercedes sieht.

"Klar, wir sind noch nicht da. Es ist aber auch kein Grund zur Panik, im Gegenteil. Wenn was Kleineres ist, schaut man eben genauer nach. Man will nicht riskieren, dass was Größeres daraus wird", sagte Vettel.

Ferrari setzte neben der Bestzeit auch das optische Highlight des Tages: Die Scuderia war größtenteils mit einer Gitterkonstruktion am Auto unterwegs - ein aerodynamisches Gerät zur Messung von Luftvewirbelungen, das Daten aus dem Windkanal mit der Realität abgleicht.

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