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Helmut Marko
Helmut Marko ist nicht unbedingt für Lob für Renault bekannt © Getty Images

Aus dem Mund von Red-Bull-Chefberater Helmut Marko kommen unerwartet positive Worte über die Arbeit von Renault. Umgehend sieht sich der Österreicher Spott ausgesetzt.

Red Bulls Chefberater Helmut Marko blickt positiv auf die anstehende Formel-1-Saison und schielt sogar jetzt schon auf Podestplatzierungen.

Der 72-Jährige, der eigentlich nicht dafür bekannt ist, den Motorenlieferanten des ehemaligen Rennstalls von Sebastian Vettel, Renault, zu loben, äußerte sich voller Euphorie von den positiven Entwicklungen der Zusammenarbeit.

"Das Auto ist wie erwartet phantastisch. Zufrieden bin ich aber besonders von der Arbeit, die Renault über den Winter geleistet hat. In puncto Zuverlässigkeit und Ansprechverhalten hat der TAG-Heuer-Renault einen Schritt zugelegt", sagte Marko der Auto Bild Motorsport.

Berger kontert mit Spott

Zunächst seien jedoch keine Spitzenplatzierungen zu erwarten. Erst nach einem weiteren Update der Motoren beim Großen Preis von Kanada im Juni sei mehr drin.

"Dann sind Podiumsplätze aus eigener Kraft sogar möglich", ergänzte der Marko.

Als Reaktion auf seine unerwarteten Worte erhielt der Österreicher jedoch Spott. "Wenn Helmut ein Renault-Lob über die Lippen kommt, muss der Schritt beim Motor, von dem er spricht, schon ein gewaltiger sein", scherzte Ex-Formel-1-Sieger Gerhard Berger.

Für Red Bull starten in der am 20. März in Australien beginnenden Saison Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat, Renault schickt Kevin Magnussen und Jolyon Palmer ins Rennen.

Nach langem Tauziehen hatte sich das Team des Energydrink-Herstellers Ende der abgelaufenen Saison aus Mangel an Alternativen doch für die Kooperation mit dem französischen Motorenbauer entschieden.

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