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Pascal Wehrlein absolvierte für Manor seine ersten Runden in der Formel 1
Pascal Wehrlein absolvierte für Manor seine ersten Runden in der Formel 1 © Getty Images

Pascal Wehrlein zeigt sich nach den ersten Tests in der Königsklasse überaus zufrieden. Der Formel-1-Einsteiger hätte auch nichts dagegen, nachts noch weiter zu fahren.

Formel-1-Einsteiger Pascal Wehrlein hat nach seinen ersten zwei Testtagen als Stammfahrer in der Motorsport-Königsklasse ein überaus positives Fazit gezogen. "Ich bin glücklich mit dem Tag und topfit. Ich könnte sogar noch eine Nachtschicht einlegen", sagte der 21 Jahre alte Manor-Pilot.

Am Dienstag steuerte der letztjährige DTM-Champion, dessen Aufstieg in die Formel 1 erst seit knapp zwei Wochen feststeht, seinen Boliden in Barcelona auf den achten Platz unter elf Startern und ließ dabei unter anderem Ex-Weltmeister Fernando Alonso (Spanien/McLaren-Honda) hinter sich.

Seinen ersten Testtag am Montag hatte Wehrlein als Neunter ebenfalls mit einem guten Ergebnis beendet. Insgesamt sammelte der Youngster auf 125 Runden Erfahrung mit dem Manor. Am Mittwoch und Donnerstag übernimmt sein Teamkollege Rio Haryanto (Indonesien) das Cockpit beim Vorjahresletzten der Konstrukteurs-WM.

Wehrleins Ziele für die Rookie-Saison sind hoch. Er wolle gleich "Highlights setzen", auch wenn er sich selbst bewusst sei, dass er "nicht um Siege fahren" werde. Dennoch machte das Auto, das mit einem 2016-er Mercedes-Motor angetrieben wird und auch Teile von Williams besitzt, einen sichtbaren Leistungssprung.

Manor-Renndirektor Dave Ryan hält ohnehin große Stücke auf Wehrlein. "Er hat alle Zutaten. Wir müssen ihm jetzt ein Auto geben, mit dem er sein Talent beweisen kann", sagte der Brite zu Autobild Motorsport: "Dann müssen wir sehen, wie er sich entwickelt. Alle Anzeichen sprechen aber für eine große Karriere."

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