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Auch in der kommenden Saison sieht Red Bull andere Teams klar in der Favoritenrolle. Das ehemalige Vettel-Team sieht sich in einem Übergangsjahr.

Der frühere Weltmeister-Rennstall Red Bull Racing hat nach den Wirren der vergangenen Formel-1-Saison für 2016 die Erwartungen vorerst gedämpft.

"Ich denke, dass es ein Übergangsjahr wird", sagte Teamchef Christian Horner im Rahmen der Vorstellung der neuen Lackierung in London. Es werde für das frühere Team von Sebastian Vettel eine "Saison mit zwei verschiedenen Hälften" sein: "In der ersten werden wir weniger konkurrenzfähig sein."

Red Bull hatte Mitte des vergangenen Jahres zunächst die Zusammenarbeit mit Motorenpartner Renault aufgrund der Erfolglosigkeit für beendet erklärt und die Franzosen heftig kritisiert. Aus Mangel an Alternativen bezieht der Rennstall aus Milton Keynes nun jedoch auch dieses Jahr Renault-Motoren, die allerdings nach dem neuen Sponsor TAG benannt sind.

Die Rückkehr Renaults als Werksteam weckt auch bei Red Bull Hoffnungen auf "deutlichen Fortschritt", sagte Horner: "Wir werden zu Saisonbeginn sicher schon eine gewisse Verbesserung sehen, aber wir erwarten vor allem weiteren Fortschritt im Laufe des Jahres."

Die ungewöhnliche, aggressive Färbung des neuen Autos soll dabei auch optisch eine neue Ära einleiten. Daniel Ricciardo (Australien) und Daniil Kwjat (Russland) starten beim Großen Preis von Australien (20. März) in einem deutlich dunkleren und matt lackierten Boliden in die Saison.

In London präsentierte Red Bull die Farbgebung allerdings an einem alten Auto, der neuen RB12 wird wohl erst bei den ersten Tests in Barcelona am Montag enthüllt.

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