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Fernando Alonso kritisiert die Formel-1-Regeln
Fernando Alonso kritisiert die Formel-1-Regeln © Getty Images

Fernando Alonso kritisiert die Regelhüter der Königsklasse deutlich. Die Autos seien langsam. Es fehle die "Freude am Fahren", schimpft der Ex-Champion.

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso hat die Regelhüter der Motorsport-Königsklasse harsch kritisiert.

"Die Autos sind gerade so langsam, sie haben uns alle Freude am Fahren genommen", sagte der 34-Jährige dem spanischen Fernsehsender TVE in einem Interview anlässlich seines 15. Formel-1-Jubiläums.

Er sei "neugierig", ob die Autos nach der angedachten Reform 2017 tatsächlich deutlich schneller werden.

Alonso, der seit seinem Wechsel 2015 zu McLaren-Honda im hinteren Teil des Feldes fährt, sieht sich noch "wenigstens zwei Jahre auf einem Top-Level".

Von seinem Boliden erwartet er auch in dieser Saison "keine Siege", allerdings ließen die Tests auf größere Erfolge als in der von Pannen durchzogenen Vorsaison hoffen.

An ihm selbst solle es dabei nicht scheitern: "Ich bin motiviert und bereit, die beste Saison meines Lebens hinzulegen", sagte der Champion von 2005 und 2006. Zwar wolle ein ehrgeiziger Fahrer "immer im besten Auto sitzen, und das ist Mercedes" - er sei aber bei einem Team, das "sein Bestes versucht, um mich glücklich zu machen. Und ja, ich bin glücklich."

Alonsos Vertrag bei McLaren läuft bis Ende 2017.

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