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Australian F1 Grand Prix - Practice
Nico Hülkenberg wurde beim Saisonauftakt Siebter © Getty Images

Das Team von Nico Hülkenberg ist für den neuen Qualifikations-Modus und könnte die Rückkehr zum alten System verhindern. Die Absage an das neue Format käme zu früh.

Nach dem Debakel beim Grand Prix in Australien galt der neue Qualifikationsmodus in der Formel 1 als gescheitert, die Rückkehr zum alten Format als gesichert.

Schon zum nächsten Rennen in Bahrain (3. April) sollte der Modus der letzten Jahre wieder gefahren werden.

Doch diese Planungen könnten jetzt kippen: Für eine Regeländerung müssen alle Teams einstimmig gegen das neue Qualifying stimmen, diese Zusicherung gaben auch alle Rennställe.

Allerdings war Force India gegen die Abschaffung des neuen Modus: Teamchef Bob Fernley hält das Votum für unnötig.

"Ein Grund, das neue System zu beschließen, war das Rennen. Wie kann man diese Entscheidung machen, wenn das Rennen noch gar nicht stattgefunden hat?", fragte Fernley bei Autosport. "Wir haben nicht dafür gestimmt, die Änderung zurückzunehmen. Ich habe darum gebeten, dass wir im Prinzip strikt dagegen sind und dem neuen Format Zeit gegeben werden soll."

Er hoffe, dass mit der Zeit mehrere Teams die Position von Force India übernehmen würden. "Die Reifen, das Qualifying - alles hatte Auswirkungen auf dieses Rennen. Vielleicht sollten wir noch etwas länger warten", schlug Fernley vor.

Allerdings würde sich der Rennstall nicht in den Weg stellen, falls die Entscheidung der Formel 1 schaden sollte. Force India konnte in Melbourne nur durch Nico Hülkenberg (7.) punkten, Teamkollege Sergio Perez wurde 13.

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