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Mercedes-Teamchef Toto Wolff spricht vor dem Saisonstart der Formel 1 bei SPORT1 über das Duell zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton und die neuen Regeln..

Am Wochenende startet die Formel 1 traditionell mit dem Großen Preis von Australien in ihre neue Saison (SERVICE: Der Rennkalender der Formel 1).

Neben Sebastian Vettel liegt das Augenmerk einmal mehr auf dem internen Duell zwischen Titelverteidiger Lewis Hamilton und Nico Rosberg.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff stellt im Gespräch mit SPORT1 klar: Eine Teamorder wird es auch 2016 nicht geben.

"Die Rivalität der Beiden ist ein wichtiger Bestandteil der Story der Formel 1. Wir dürfen als Team nicht zu sehr Kontrollfreaks sein. Die sollen sich das auf der Rennstrecke ausfighten", sagte Wolff.

"Das kann überraschende Ergebnisse liefern"

In Bezug auf die neuen Regeln im Qualifying ist der Österreicher zwiegespalten: "Ich kann mir vorstellen, dass es die ganze Sache spannender macht, wenn alle 90 Sekunden einer rausfliegt. Das kann überraschende Ergebnisse liefern und das war das Ziel der Regeländerung". Die Transparenz der Formel 1 für den Zuschauer sieht Wolff dadurch jedenfalls nicht gefährdet.

Grundsätzlich ist Wolff aber kein Freund von zu vielen Änderungen: "Stabilität ist notwendig, dass die Serie glaubwürdig ist. Wir verschieben auch nicht die Größe der Tore bei jedem Fußballspiel."

Wehrlein "kann sich für Größeres empfehlen"

Mit Mercedes-Vertragsfahrer Pascal Wehrlein geht ein möglicher Nachfolger von Hamilton oder Rosberg mit dem Manor-Team in seine Debütsaison.

Der 21-Jährige hat einen rasanten Aufstieg hingelegt, im vergangenen Jahr gewann er als jüngster Fahrer der Geschichte den Titel in der DTM.

"Das ist ein weiterer Schritt in seiner Entwicklung", sagte Wolff: "Er kann sich für Größeres empfehlen." Sprich: Ein Cockpit bei Mercedes in nicht allzu ferner Zukunft.

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