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Stuttgart - Nico Rosberg spricht vor dem Formel-1-Start bei SPORT1 über das neue Qualifying-Formel. Vor Ferrari warnt der Mercedes-Pilot. Für Pascar Wehrlein gibt es ein großes Lob.

Am Freitag startet mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne die neue Formel-1-Saison. Nico Rosberg geht als Vizeweltmeister als erster Herausforderer von Lewis Hamilton ins Rennen.

Die Mercedes-Piloten gehen erneut als Favoriten in die Saison - Rosberg bestätigt diesen Eindruck. "Das Gefühl ist super, klar", sagte Rosberg bei SPORT1: "Das Team macht eine ganz tolle Arbeit. Das Level ist wirklich sehr, sehr hoch jetzt."

Verwirrung um Qualifying

Ärgster Konkurrent der Silberpfeile sollte erneut Ferrari mit Sebastian Vettel sein. Auch Rosberg warnt vor der "Scuderia".

"Vom Speed her müssen wir erst einmal abwarten, weil Ferrari sehr nah dran war. Da müssen wir einmal schauen, ob wir wirklich noch vor denen sind. Es wird ein interessantes Jahr", sagte der 30-Jährige.

Beim neuen Qualifying-Format, das als eine Art Eliminierungsrennen durchgeführt wird, weiß Rosberg noch nicht, wie er das Maximum herausholen kann.

"Da habe ich mich noch nicht wirklich mit auseinandergesetzt. Man wusste bis zuletzt ja noch nicht mal, ob es wirklich in der Form stattfinden wird", meinte Rosberg: "Da muss ich mich jetzt bald mal reinarbeiten."

Lob für Wehrlein

Auch bei den Reifenregeln gibt es Neuerungen. Unter anderem erhalten die Teams mehr taktische Möglichkeiten, da Reifenhersteller Pirelli pro Wochenende drei statt wie bisher zwei Mischungen anbietet. "Das wird auch schwierig. Aber das Wichtigste ist, dass es wieder Duelle gibt und wir guten Rennsport bieten", sagte Rosberg.

Den neuen deutschen Formel-1-Fahrer Pascal Wehrlein bezeichnet Rosberg als "große deutsche Hoffnung für die Zukunft". Sein eher langsames Auto bei Manor könnte sich als Problem erweisen, doch "er wird mit Sicherheit eine gute erste Saison fahren."

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