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Rio Haryanto fuhr in den vergangenen vier Jahren in der GP2-Serie
Rio Haryanto fuhr in den vergangenen vier Jahren in der GP2-Serie © Getty Images

Der ehemalige Formel-1-Pilot Robert Doornbos glaubt, dass Rio Haryanto nicht aus sportlichen Gründen bei Manor sei. Und er gibt eine düstere Qualifying-Prognose ab.

Noch vor seinem ersten Formel-1-Rennen beim Saisonauftakt in Melbourne (ab 18. März, 2.30 Uhr im LIVETICKER) muss sich Rio Haryanto Spott gefallen lassen.

Der ehemalige F1-Pilot Robert Doornbos glaubt, dass der Teamkollege von Pascal Wehrlein im Gegensatz zum deutschen Rookie nicht aus sportlichen Gründen sein Cockpit bei Manor bekommen hat.

"Haryanto ist aus den üblichen Gründen im Auto: Geld, das er mitbringt, und um eine Art Botschafter für Indonesien zu sein", meint Doornbos bei Ziggo Sport Totaal.

Die ersten Eindrücke bei den Tests in Barcelona, als der 23-Jährige sich gleich zweimal ins Kiesbett manövrierte, dürften den Niederländer bestärken.

Der hat nämlich Zweifel, dass Haryanto das Qualifying in Melbourne übersteht: "Wir werden ja sehen, ob er sich innerhalb der 107-Prozent-Regel qualifizieren können wird." Sollte der erste Indonesier mehr als sieben Prozent langsamer als der Pole-Setter sein, muss er beim Australien-GP zuschauen.

Wehrlein dagegen traut der frühere Minardi- und Red-Bull-Fahrer Doornbos einiges zu: Manor könne 2016 "auf ein paar Punkte hoffen, vor allem mit Wehrlein."

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