vergrößernverkleinern
Nico Rosberg liefert im Silberpfeil in Barcelona eine starke Vorstellung ab
Nico Rosberg liefert im Silberpfeil in Barcelona eine starke Vorstellung ab © Getty Images

Nico Rosberg setzt ein dickes Ausrufezeichen bei den Tests in Barcelona. Dabei zeigt Mercedes sein ganzes Potenzial noch nicht. Räikkönen bleibt mit dem Ferrari liegen.

Mercedes drehte erneut Runde um Runde auf der Überholspur und ließ das wahre Tempo der Silberpfeile zumindest erahnen - Ferrari blockierte dagegen den Seitenstreifen.

Der Auftakt der letzten Formel-1-Tests hat knapp drei Wochen vor dem Saisonstart wenig Hoffnung auf ein enges WM-Duell geweckt.

Vizeweltmeister Nico Rosberg gelang in Barcelona die Tages-Bestzeit in 1:23,022 Minuten, zudem drehte der 30-Jährige stolze 82 Runden am Vormittag.

Zwei Stunden Pause für Ferrari

"Wir haben heute mal Qualifying probiert", sagte Rosberg: "Wir haben Sprit herausgenommen, sind auf Attacke gegangen. Das hat gut geklappt."

Weniger erfreulich lief es für Ferrari. Kimi Räikkönen blieb mit Getriebeproblemen liegen, die Scuderia war zu einer zweistündigen Pause gezwungen.

Bei Mercedes griff nach der Mittagspause dann Weltmeister Lewis Hamilton ins Lenkrad, die Silberpfeile teilten den Tag erneut unter ihren Piloten auf. Hamilton legte 90 Runden nach und konzentrierte sich dabei auf die Rennsimulation - mit meist vollem Tank und härteren Reifen.

Eine Topzeit konnte der Weltmeister so nicht setzen, seine ausdauernd schnellen Longruns auf dem Circuit de Catalunya beeindruckten dennoch. Und Rosbergs Auftritt am Vormittag hatte ja schon einen Eindruck davon vermittelt, was der W07 auf einer schnellen Runde leisten kann.

Rosberg relativiert Vettels Bestzeit

Mit seiner Bestzeit relativierte Rosberg den Topwert von Ferrari-Pilot Sebastian Vettel aus der Vorwoche (1:22,810). Den hatte der Heppenheimer auf den ultrasoften Reifen gesetzt, der weichsten und damit schnellsten Mischung.

Rosberg war am Dienstag dagegen auf den Softreifen unterwegs und kam damit bereits auf etwa zwei Zehntel an Vettels Wert heran. Der Unterschied zwischen Ultrasoft und Soft soll bei etwa einer Sekunde liegen.

Sein wahres Potenzial wird Mercedes in Barcelona wohl gar nicht mehr zeigen, die Silberpfeile wollen die weichsten Reifen (Ultrasoft und Supersoft) im Laufe der vier Testtage nicht aufziehen.

"Es geht hier auch um Zeitpläne, und die erlauben uns nicht, Reifen zu nutzen, die eigentlich gar nicht auf diese Strecke passen", sagte Mercedes-Sportchef Toto Wolff englischen Medien.

Rosberg warnt vor Ferrari

Vettel selbst greift indes erst am Mittwoch ins Geschehen ein. Räikkönens Tag endete mit nur 72 Runden im SF16-H, auf den härteren Reifen jagte auch er keine Topzeit.

Die lange Pause am Nachmittag war angesichts der begrenzten Testzeit aber besonders ärgerlich. "Ferrari ist trotzdem sehr nah dran, das wissen wir", mahnte Rosberg.

Der WM-Zweite verwies dabei auf die Ungewissheit in Bezug auf den wahren Leistungsstand: "Man weiß nie, wie viel Sprit der andere an Bord hat und mit wie viel Drehzahl gefahren wird."

Mercedes drehte erneut Runde um Runde auf der Überholspur und ließ das wahre Tempo der Silberpfeile zumindest erahnen - Ferrari blockierte dagegen den Seitenstreifen. Der Auftakt der letzten Formel-1-Tests hat knapp drei Wochen vor dem Saisonstart wenig Hoffnung auf ein enges WM-Duell geweckt. Vizeweltmeister Nico Rosberg (Wiesbaden) gelang in Barcelona die Tages-Bestzeit in 1:23,022 Minuten, zudem drehte der 30-Jährige stolze 82 Runden am Vormittag.

 

"Wir haben heute mal Qualifying probiert", sagte Rosberg: "Wir haben Sprit herausgenommen, sind auf Attacke gegangen. Das hat gut geklappt." Weniger erfreulich lief es für Ferrari. Kimi Räikkönen blieb mit Getriebeproblemen liegen, die Scuderia war zu einer zweistündigen Pause gezwungen.

 

Bei Mercedes griff nach der Mittagspause dann Weltmeister Lewis Hamilton (England) ins Lenkrad, die Silberpfeile teilten den Tag erneut unter ihren Piloten auf. Hamilton legte 90 Runden nach und konzentrierte sich dabei auf die Rennsimulation - mit meist vollem Tank und härteren Reifen.

 

Eine Topzeit konnte der Weltmeister so nicht setzen, seine ausdauernd schnellen Longruns auf dem Circuit de Catalunya beeindruckten dennoch. Und Rosbergs Auftritt am Vormittag hatte ja schon einen Eindruck davon vermittelt, was der W07 auf einer schnellen Runde leisten kann.

 

Mit seiner Bestzeit relativierte Rosberg den Topwert von Ferrari-Pilot Sebastian Vettel aus der Vorwoche (1:22,810). Den hatte der Heppenheimer auf den ultrasoften Reifen gesetzt, der weichsten und damit schnellsten Mischung. Rosberg war am Dienstag dagegen auf den Softreifen unterwegs und kam damit bereits auf etwa zwei Zehntel an Vettels Wert heran. Der Unterschied zwischen Ultrasoft und Soft soll bei etwa einer Sekunde liegen.

 

Sein wahres Potenzial wird Mercedes in Barcelona wohl gar nicht mehr zeigen, die Silberpfeile wollen die weichsten Reifen (Ultrasoft und Supersoft) im Laufe der vier Testtage nicht aufziehen. "Es geht hier auch um Zeitpläne, und die erlauben uns nicht, Reifen zu nutzen, die eigentlich gar nicht auf diese Strecke passen", sagte Mercedes-Sportchef Toto Wolff englischen Medien.

 

Vettel selbst greift indes erst am Mittwoch ins Geschehen ein. Räikkönens Tag endete mit nur 72 Runden im SF16-H, auf den härteren Reifen jagte auch er keine Topzeit. Die lange Pause am Nachmittag war angesichts der begrenzten Testzeit aber besonders ärgerlich. "Ferrari ist trotzdem sehr nah dran, das wissen wir", mahnte Rosberg.

 

Der WM-Zweite verwies dabei auf die Ungewissheit in Bezug auf den wahren Leistungsstand: "Man weiß nie, wie viel Sprit der andere an Bord hat und mit wie viel Drehzahl gefahren wird."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel