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F1 Grand Prix of Italy
Fiat-Boss Sergio Marchionne soll einer der Gegner von Bernie Ecclestone sein © Getty Images

Angeblich planen Ferrari & Co. ein Misstrauensvotum gegen Bernie Ecclestone. Zudem droht mit Pirelli der nächste Ärger. Doch der Chef-Promoter hat noch ein Ass im Ärmel.

Am Rande des Großen Preises von China in Shanghai machen Gerüchte um eine mögliche Ablösung von Formel-1-Chefpromoter Bernie Ecclestone die Runde.

Laut Auto Motor und Sport geben die Automobilhersteller Ecclestone die Hauptschuld am Reformstau der kriselnden Rennserie.

In China sei demnach durchgesickert, dass allen voran Ferrari-Boss Sergio Marchionne mit weiteren Herstellern ein Misstrauensvotum gegen Ecclestone forciert. Angeblich soll der Formel-1-Rechteinhaber CVC aufgefordert worden sein, Ecclestone bis zum Ende des Jahres abzusägen.

Auch Pirelli macht Druck

Ecclestone wiederum setzt laut dem Portal derweil auf die EU-Kommission, die den aktuellen Formel-1-Vertrag wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht kippen könnte. Die vermeintliche Hoffnung des 85-Jährigen: Ein Ende des Mitspracherechts der Teams, die ihrerseits am festgefahrenen Regel-Hickhack nicht unbeteiligt sind.

Dazu sorgt ein weiterer Brandherd für Aufregung: Der exklusive Reifenpartner Pirelli droht laut Motorsport.com nicht zum ersten Mal mit dem Ausstieg aus der Formel 1, wenn nicht bald Regelklarheit über Testgarantien für den Reifenlieferanten besteht. Demnach verlange Pirelli-Sportchef Paul Hembery noch für diesen Montag ein endgültiges Ergebnis.

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