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F1 Grand Prix of Mexico - Qualifying
Niki Lauda war als Fahrer dreimal Formel-1-Weltmeister © Getty Images

Die Szene, die Lewis Hamilton wohl ein besseres Rennergebnis kostete: In Turn 1 des Bahrain International Circuit ziehen der Weltmeister und Williams-Pilot Valtteri Bottas nebeneinander in die Rechtskurve.

Hamilton kollidiert mit dem von innen hereinstoßenden Finnen, wird gedreht und fällt bis auf Rang neun zurück. Die Rennleitung gibt später Bottas die Schuld, er erhält eine Durchfahrtsstrafe.

Während Hamilton den Zwischenfall vergleichsweise locker wegsteckte ("That's racing" - normaler Rennunfall), war sein Boss richtig angefressen.

"Lewis hatte Pech, weil Bottas komplett verrückt gefahren ist", zürnte Lauda: "Er hat die Reifen blockiert und ist in jemanden gekracht, der ihn gar nicht kommen sehen konnte. Ich wäre von Bottas genervt."

Mercedes-Teamchef Toto Wolff drückte es etwas diplomatischer aus. "Der Crash in der ersten Kurve war ein, sagen wir mal, optimistisches Manöver von Valtteri", sagte Laudas Landsmann: "Da war ein bisschen eine Tür offen, aber er war zu weit weg."

Bottas seinerseits erklärte, er sei "ein bisschen" überrascht von der Strafe gewesen. Schließlich habe er nicht einmal überholen wollen.

"Ich war mehr auf die Autos hinter mir fokussiert und wollte niemand innen oder außen vorbeilassen. Deshalb musste ich spät bremsen", sagt Bottas und fügte an: "Es ist schade. Es hat mich Plätze im Rennen gekostet, und es ist auch schade für Lewis."

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