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Niki Lauda (r.) tut Lewis Hamilton leid
Niki Lauda (r.) tut Lewis Hamilton leid © imago

Der Aufsichtsratschef der Silberpfeile sieht den Weltmeister nicht nur wegen der Dominanz von Teamkollege Nico Rosberg in einer extrem schwierigen Situation.

Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda sieht Weltmeister Lewis Hamilton im internen Konkurrenzkampf mit WM-Spitzenreiter Nico Rosberg vor einem extrem schwierigen Jahr.

Der Engländer sei in dieser Saison "schon zwei Mal durch Probleme zurückgeworfen" worden.

"Für ihn tut es mir leid. Wir hätten ihm gern gleiche Voraussetzungen wie Nico gegeben und in den letzten beiden Rennen gab es die leider nicht. Durch die aktuelle Überlegenheit von Nico kann er sich nur zu ihm vorarbeiten, wenn er standfestes Material hat", sagte Lauda der Bild am Sonntag.

Der 67-Jährige weiter: "Ich habe ein richtig schlechtes Gewissen. Weil der eine zuletzt immer ein perfektes Auto hat und der andere nicht. Da fühle ich mich richtig unwohl."

Hamilton müsse sich nun Rosberg zum Vorbild nehmen, der in der Vorsaison in einer ähnlichen Situation gewesen sei: "Nico hat daraufhin versucht, selbst an jedem kleinen Rädchen zu drehen. Er hat sich selbst überarbeitet, um immer besser zu werden und fehlerfrei zu fahren. Wenn man das erstmal schafft, entwickelt sich eine Eigendynamik."

Für Lauda ist Rosberg deshalb momentan eine Klasse für sich. Der 30-Jährige lege "als Fahrer eine Performance hin, wie ich sie noch nie gesehen habe. Fehlerfrei, immer volle Pulle. Das ist für die gesamte Formel 1 eine unglaubliche Vorstellung. Du kannst nicht besser Auto fahren als er. Das ist fast schon weltmeisterlich."

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