vergrößernverkleinern
Hockenheim setzt auf die deutschen Fahrer - vor allem auf Sebastian Vettel (l.) und Nico Rosberg (2.v.l.)
Hockenheim setzt auf die deutschen Fahrer - vor allem auf Sebastian Vettel (l.) und Nico Rosberg (2.v.l.) © imago

Die Veranstalter des Großen Preises von Deutschland setzen angesichts des schleppend anlaufenden Ticketverkaufs vor allem auf Sebastian Vettel und Nico Rosberg.

Die Veranstalter des Großen Preises von Deutschland wünschen sich vor dem Rennen im Juli am Hockenheimring ein enges Duell zwischen Nico Rosberg (Mercedes) und Sebastian Vettel (Ferrari).

"Wir fahren auf einer deutschen Rennstrecke, da wäre ein deutscher Kampf um Siege und Titel natürlich schön", sagte Geschäftsführer Georg Seiler am Freitag mit Blick auf den seit Jahren schwierigen Ticketverkauf.

Derzeit habe man 35.00 Karten für das Rennen am 31. Juli abgesetzt, die Veranstalter peilen den Verkauf von 60.000 Tickets an.

"Wir haben etwas an der Preisstruktur getan, wir haben uns um die jungen Fans gekümmert, um das Rennen auch für Familien wieder attraktiver zu machen", sagte Seiler im Vorfeld des Großen Preises von Spanien.

In Barcelona startete der Hockenheimring zudem eine virale Imagekampagne für das deutsche Rennen der Königsklasse.

Nach der Absage des WM-Laufs auf dem Nürburgring im vergangenen Jahr wirbt Hockenheim unter dem Twitter-Motto "#F1istzurueck" für das Rennen, die deutschen Piloten Vettel, Rosberg, Nico Hülkenberg und Pascal Wehrlein unterstützen die Aktion.

Der schleppende Verkauf ist seit Jahren ein Problem für die Rennen in Deutschland und vielen anderen Ländern.

Hockenheim hat einen Vertrag über die Ausrichtung der Veranstaltung in 2016 und 2018, über das Ende des Kontrakts hinaus will Seiler öffentlich nicht nachdenken.

Die Zukunft der Königsklasse in Deutschland bleibt Verhandlungssache mit Bernie Ecclestone, den Seiler als "langjährigen Freund" bezeichnet.

"Er hat seine Vorstellungen, wir haben unsere Zwänge, und irgendwo in der Mitte müssen wir uns treffen", sagte er.

Schwierig ist die Durchführung vor allem aufgrund der hohen Antrittsgagen, welche die Rennorganisatoren an Ecclestone entrichten müssen.

Diese muss der Hockenheimring ohne Unterstützung durch Sponsoren oder öffentliche Mittel stemmen.

"Bei uns ist es allein der Fan, der zum wirtschaftlichen Gelingen beiträgt", sagte Seiler.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel