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Lewis Hamilton ist dreimaliger Formel-1-Weltmeister
Lewis Hamilton ist dreimaliger Formel-1-Weltmeister © Getty Images

Der Weltmeister bekommt in Sotschi seine zweite Verwarnung. Nun droht Lewis Hamilton eine Gridstrafe. Der Mercedes-Pilot fühlt sich von den Rennkommissaren verfolgt.

Für Mercedes-Pilot Lewis Hamilton läuft es in dieser Saison nicht rund.

Nach vier Rennen hat der Weltmeister noch keinen Sieg auf dem Konto und bereits 43 Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen Nico Rosberg.

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, bekam Hamilton in Sotschi auch noch seine zweite Verwarnung, weil er im Qualifying nicht um das Styroporschild in Kurve zwei herumgefahren war.

Leistet er sich noch ein Vergehen, droht ihm eine Rückversetzung in der Startaufstellung. "Mir ist klar, dass mir auch noch mindestens eine Rückversetzung zum zehn Startplätze blüht", sagte Hamilton nach seinem zweiten Platz in Sotschi.

Der dreimalige Weltmeister ist sich offenbar sicher, dass die nächste Verwarnung nur eine Frage der Zeit ist. Seiner Meinung nach haben ihn die Rennkommissare auf dem Kieker. Schließlich sei bereits die erste Verwarnung wegen Rückwärtsfahrens in der Boxengasse Hamilton zufolge "verdammt lächerlich" gewesen.

Der Brite fühlt sich deshalb an seine Kartzeit erinnert: "Es gab diesen einen Rennkommissar, ein echtes Arschloch. Ich habe gehört, er ist immer noch da. Er war einfach da, um den Leuten das Wochenende zu ruinieren."

Die aktuellen Rennkommissare in der Formel 1 haben laut Hamilton Ähnlichkeiten mit diesem. "Ich sehe so langsam Anzeichen von ihm", sagte Hamilton.

Sollten die Kommissare wirklich ein besonderes Augenmerk auf Hamilton haben, dürfte er seine Stellung bei ihnen mit diesen Aussagen nicht gerade verbessert haben.

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