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F1 Grand Prix of Monaco
Daniel Ricciardo blickt enttäuscht in die Ferne nach Platz zwei in Monaco © Getty Images

"Was für ein Red-Bull-Shit", verkündet ein Wettanbieter und gibt den Kunden, die auf einen Monaco-Sieger Daniel Ricciardo gesetzt haben, ihr Geld zurück.

Der missglückte 13,6-Sekunden-Boxenstopp von Red Bulls Daniel Ricciardo war die rennentscheidende Szene des Großen Preises von Monaco.

Hätte die Crew des Australiers die Reifen parat gehabt, hätte Lewis Hamilton das Rennen aller Voraussicht nach nicht gewonnen. Es kam aber anders, sehr zum Unmut von Ricciardo, der sich anschließend über "kopflose Hühne" in seinem eigenen Stall beschwerte. Red Bull entschuldigte sich in aller Form beim Piloten, der sein markantes Lachen für längere Zeit verlor.

Besonders hart dürfte der Fauxpas auch Menschen getroffen haben, die auf einen Sieg von Ricciardo gesetzt hatten. Und genau die wurden jetzt von einem australischen Wettanbieter besänftigt und haben ihr Geld zurück bekommen - vorausgesetzt, sie haben bar gezahlt.

"Justice Refund" (dt.: Gerechtigkeits-Rückerstattung) nennt sich die Aktion, die mit den Worten: "Die australische Legende Daniel Ricciardo war in Monaco auf dem Weg zu seinem vierten Sieg in der Formel 1, als er von seinem eigenen Team sabotiert wurde!" Der Wettanbieter fügte an: "Was für ein Red-Bull-Shit!"

Insgesamt (79.000 australische Dollar (51.000 Euro) sollen den Weg zurück über den Kassentisch gefunden haben.

"Ricciardo ist ungehalten wie ein Stier im Porzellanladen - und genauso geht es unseren Kunden, die auf ihn gesetzt haben", teilte ein Sprecher mit: "Um ihre Enttäuschung über das Resultat etwas zu lindern, erstatten wir ihnen ihr Geld zurück."

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