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Maurizio Arrivabene zeigte sich nach dem Rennen selbstkritisch
Maurizio Arrivabene zeigte sich nach dem Rennen selbstkritisch © Getty Images

Für Ferraris Teamchef Arrivabene hat die Scuderia die falsche Taktik bei Sebastian Vettel gewählt. Der Deutsche weiß, warum Lewis Hamilton im Vorteil war.

Für Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene hat die falsche Strategie Sebastian Vettel den Sieg beim Großen Preis von Kanada gekostet.

"Wir haben den Abbau der Reifen überschätzt. Wir riefen Vettel rein, was die falsche Entscheidung war", sagte ein selbstkritischer Arrivabene nach dem Rennen.

Ferrari hatte sich bei Vettel für zwei Stopps entschieden, während Mercedes-Pilot Lewis Hamilton lediglich einen Stopp absolvierte. So kam der viermalige Weltmeister in Runde elf und 37 zum Reifen wechseln, während der spätere Sieger Hamilton nach seinem Stopp in Runde 25 durchfahren konnte.

Vettel wollte sein Team aber öffentlich nicht kritisieren, auch wenn sich dessen Entscheidung im Nachhinein als falsch herausgestellt hatte.

"Wir haben uns früh auf eine andere Strategie eingelassen. Lewis hatte als Zweiter die Chance, draußen zu bleiben und abzuwarten, was mit den Reifen passiert. Die haben länger gehalten, als wir dachten", sagte Vettel.

Vettel verbesserte sich durch den zweiten Platz in der Fahrerwertung auf Rang drei. Mit 78 Punkten liegt er 38 Punkte hinter WM-Spitzenreiter Nico Rosberg, der Fünfter wurde.

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