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Fernando Alonso hatte ein Angebot von Red Bull vorliegen
Fernando Alonso hatte ein Angebot von Red Bull vorliegen © Getty Images

Der Spanier gesteht, einen Wechsel zum späteren Serien-Weltmeister abgelehnt zu haben. Für Alonso war Red Bull damals nichts weiter als ein "Energydrink".

Fernando Alonso ist zweifelsohne einer der besten Formel-1-Fahrer seiner Generation.

Dass der Spanier dennoch "nur" zwei WM-Titel auf seinem Konto hat, liegt sicher auch an einigen falschen Wechsel-Entscheidungen.

So hatte er 2008 die Gelegenheit für das spätere Serien-Weltmeister-Team Red Bull zu fahren, doch Alonso entschied sich stattdessen für eine Rückkehr zu Renault.

"Ich hatte die Möglichkeit, zu Red Bull zu wechseln, aber es war meine Wahl, zu Renault zurückzukehren", sagte Alonso gegenüber ESPN.

Stattdessen wechselte Sebastian Vettel zu Red Bull. Und der holte nur ein Jahr später 2010 seinen ersten WM-Titel.

"Red Bull war damals ein Energydrink, kein Weltmeisterteam. Außerdem besitzt niemand eine Kristallkugel", verteidigt Alonso seine Entscheidung.

Hätte Alonso eine Kristallkugel zum Vorhersagen der Zukunft besessen, wäre er wohl auch 2007 nach zwei WM-Titeln mit Renault nicht zu McLaren gewechselt, wo er sich mit Lewis Hamilton zoffte.

An Alonso wird jedenfalls weiterhin der Ruf haften beiben, dass er bei allem Talent fast immer zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort bzw. beim falschen Team war.

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