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Canadian F1 Grand Prix - Practice
Sebastian Vettel konnte seine miese Laune nach seinem Reifenplatzer in Spielberg nicht verbergen © Getty Images

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel platzt beim Großen Preis von Österreich bei Tempo 300 der Reifen. Im Anschluss zeigt sich der Heppenheimer ordentlich angefressen.

Am 29. Geburtstag von Sebastian Vettel hat der Ferrari-Pilot Glück im Unglück.

Bei Tempo 300, an der schnellsten Stelle des Kurses, platzte dem Heppenheimer auf der Spielberger Start-Ziel-Geraden der rechte Hinterreifen, Vettel konnte seinen Boliden gerade noch abfangen und einen schweren Einschlag vermeiden.

Nach seinem Unfall, den Vettel glücklicherweise unverletzt überstand, war der Heppenheimer bei Sky ordentlich angefressen: "Das habt ihr doch alle gesehen, was passiert ist, ganz ehrlich, was soll ich denn da noch sagen? Der Reifen fliegt weg, das Rennen ist zu Ende, das war's."

Bei RTL wurde der viermalige Weltmeister etwas ausführlicher. "Ich weiß nicht, woran es lag, an den Curbs jedenfalls nicht. Es gab keine Anzeichen dafür, deshalb sind wir auch nicht an die Box gefahren", sagte er.

Vettel führte weiter aus: "Wir haben gesehen dass die Reifen gut halten bei allen. Dann haben wir versucht, so lange wie möglich draußen zu bleiben, aber so weit kam es dann nicht mehr. Jeder hat dann gesehen, was passiert ist."

Lediglich mit der Front knallte Vettel in gedrosseltem Tempo nach dem Platzer gegen die Boxenmauer. Das Rennen war für den von Platz neun gestarteten Ex-Weltmeister im Anschluss gelaufen.

Ferrari wollte wohl eine Ein-Stopp-Strategie fahren. Die hat sich auf der Start-Ziel-Geraden in Luft aufgelöst.

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