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Toto Wolff ist seit Januar 2013 Motorsportchef bei Mercedes
Toto Wolff ist seit Januar 2013 Motorsportchef bei Mercedes © Getty Images

Das Funkverbot gehört der Vergangenheit an. Bereits in Hockenheim gibt es nur noch Einschränkungen auf der Aufwärmrunde. Auch Track-Limits werden nicht mehr beachtet.

Das heftig kritisierte Funkverbot gehört der Vergangenheit an.

Schon ab dem Großen Preis von Deutschland am Sonntag (ab 14 Uhr im LIVETICKER) in Hockenheim ist der Boxenfunk nur noch auf der Einführungsrunde eingeschränkt.

Das teilte die Strategiegruppe mit Vertretern der Teams, des Weltverbandes FIA und der Rechteinhaber nach ihrer Sitzung am Donnerstag in Genf mit.

Nach dem Start darf demnach wieder frei und ohne Einschränkungen gefunkt werden.

In der Aufwärmrunde bleibt die Regel allerdings bestehen, um abwechslungsreichere Start zu gewährleisten. Ohne das Funkverbot würden die Teams den Fahrern sonst Anweisungen bezüglich der richtigen Kupplungseinstellungen geben.

Um das stets umstrittene Funkverbot hatte es große Diskussionen gegeben, nachdem Mercedes-Pilot Nico Rosberg in Silverstone mehrere Stunden nach der Zieldurchfahrt eine Zehn-Sekunden-Zeitstrafe aufgebrummt bekam, weil sein Renningenieur ihm eine Fahranweisung gegeben hatte.

Der Vize-Weltmeister hatte in den letzten Runden mit einem Getriebeproblem zu kämpfen, weshalb er per Funk die Anweisung erhielt, nicht mehr den siebten Gang zu benutzen.

Des Weiteren hat die Strategiegruppe entschieden, dass Track-Limits in Zukunft nicht mehr überwacht werden. Das bedeutet, dass die Fahrer in Zukunft alle Freiheiten haben, ihre eigenen Linien zu wählen und dabei auch über die möglichen Grenzen hinausfahren dürfen.

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