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Nico Rosberg (l.) hat 43 Punkte Vorsprung auf Lewis Hamilton verspielt
Nico Rosberg (l.) hat 43 Punkte Vorsprung auf Lewis Hamilton verspielt © Getty Images

Auch Wochen nach dem Spielberg-Crash ärgert sich Nico Rosberg über Mercedes-Kollege Lewis Hamilton. Bei SPORT1 spricht er über die Folgen der Rivalität.

Auch dreieinhalb Wochen nach der Kollision mit Lewis Hamilton in Spielberg hegt Nico Rosberg offenbar weiterhin einen Groll auf seinen Mercedes-Kollegen, der ihm jüngst auch noch die WM-Führung abknöpfte.

Beim Benefiz-Fußballspiel Champions for Charity zeigte sich das in seiner Reaktion auf SPORT1-Kommentator Oliver Forster an. Als der andeutete, dass Reibereien im Motorsport eine normal seien, entgegnete Rosberg: "Dass man sich in die Karre fährt? Eher weniger… "

In Spielberg war er den Sieg vor Augen mit Hamilton aneinandergeraten, als der in der letzten Runde forsch überholte. Der Deutsche kam mit beschädigtem Boliden nur auf Platz 4 ins Ziel und gab Sieger Hamilton die Schuld am Crash. Die Rennleitung sah dies wie die Mehrzahl der Experten anders.

Das Verhältnis zu seinem Teamkollegen sei "momentan ganz okay, ganz neutral", wertete Rosberg.

Siege über Hamilton machen Rosberg Freude

Die Dauerfehde belaste ihn nicht - das Duell mit dem dreimaligen Weltmeister treibe ihn an.

"Das ist ja gerade die coole Herausforderung, dafür fahre ich ja", sagte Rosberg: "Die größte Freude kommt dann, wenn ich ihn geschlagen habe. Es ist nicht einfach, aber ich werde alles daran setzen, Rennen für Rennen."

Schon am Wochenende in Hockenheim (1. Training am Fr., 10 Uhr im LIVETICKER) will er die sechs Punkte Rückstand aufholen. Die Strecke gefällt Rosberg trotz der Verkürzung: "Ich finde sie trotzdem noch cool."

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