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Sebastian Vettel ist mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden
Sebastian Vettel ist mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden © Imago

Sebastian Vettel hadert mit seiner Leistung. Überraschungsdritter Nico Hülkenberg ist überglücklich. Lewis Hamilton kritisiert die Randsteine. Stimmen.

Sebastian Vettel startet beim Rennen zum Großen Preis von Österreich am Sonntag (14 Uhr im LIVETICKER) nur von Platz neun. Der viermalige Weltmeister fuhr zwar im Qualifying in Spielberg die viertbeste Zeit, wird aber wegen eines Getriebewechsels um fünf Plätze nach hinten strafversetzt.

Nach der Session hadert der 28-Jährige mit seiner Leistung und den "Glücksspiel"-Bedingungen durch den Regen. Nico Hülkenberg und Jenson Button sind nach ihren überraschenden Erfolgen dagegen überglücklich.

SPORT1 fasst die Stimmen nach dem Qualifying zusammen:

Lewis Hamilton (Mercedes/Startplatz 1):  "Das hat riesigen Spaß gemacht. Der Regen hat alles ein wenig durcheinander gewirbelt. Zum Schluss ging es nur darum, im richtigen Moment auf der Strecke zu sein. Um ein Haar hätte ich das nicht geschafft. Die gelben Kerbs halte ich für ziemlich gefährlich. Wenn das so weitergeht, dann liegt irgendeiner noch in der Mauer und wird sich verletzen. Jetzt muss etwas geschehen."

Nico Hülkenberg (Force India/Startplatz 2): "Es war ein großartiger Tag. Ich habe mich wie bei meiner Pole 2010 in Brasilien gefühlt. Man kann dem Team nur ein Lob aussprechen. Wir starten aus der ersten Reihe. Wir können hier definitiv um gute Resultate kämpfen. Der Regen hat natürlich alles durcheinander gebracht und dann war es sehr spannend auf der abtrocknenden Strecke. Unter solchen Bedingungen fühle ich mich sehr wohl und habe mich auch im Auto sehr gut gefühlt."

Nico Rosberg (Mercedes/Startplatz 7): "Das war ein echt spannendes Qualifying. Selbst die Mechaniker von Lewis' Team haben an meinem Auto mitgearbeitet, damit ich noch rechtzeitig raus kam. Der Wechsel vom Nassen zum Trockenen war unglaublich. Die fünf Plätze tun weh. Der Start von Platz sieben macht die Sache schon sehr viel schwieriger. Ich werde aber versuchen, so weit wie möglich nach vorne zu kommen. Du musst halt den Randsteinen fernbleiben. Ich habe das schon im Qualifying versucht, da bin ich nur ganz selten auf den Kerbs gewesen."

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Sebastian Vettel (Ferrari/Startplatz 9): "Zufrieden bin ich nicht, weil mehr drin war. Wären die Bedingungen konstanter gewesen, wären wir auf jeden Fall weiter vorn gewesen. Wir haben den Speed, um ganz vorne mitzumischen. Wir mussten uns heute nicht verstecken. Ich könnte mir ein bisschen in den Po beißen, ich hätte ein größeres Risiko gehen können. Die Drei vor mir waren ein bisschen aggressiver. Die Kerbs sind okay. Was sich dahinter verbirgt, tut den Autos nicht so gut. Da darf man nicht drauf fahren. Das ist schnell passiert, aber spätestens jetzt weiß das wohl jeder."

Jenson Button (McLaren/Startplatz 3): "Es war eine tolle Session. Auf den Regenreifen waren wir schnell. Und auf den Trockenreifen waren wir auch nicht so schlecht. Ich stehe auf Platz fünf und darf von drei starten, da bin ich schon zufrieden. Ich werde diesen Moment genießen. Ich liebe diese Bedingungen halt einfach und habe mir alles für diese letzte Runde aufgehoben. Es hat oft genug nicht geklappt, aber diesmal war es soweit."

Daniil Kwjat (Toro Rosso/Startplatz 20): "Alles okay. Es gibt viel zu analysieren, wir wissen nicht genau, was passiert ist, ob ein Reifen Luft verloren hat. Die Randsteine hier, das ist nicht die richtige Lösung. Letztes Jahr war alles okay, ich weiß nicht, warum man das hier verändert hat."

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