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Nico Rosberg (l.) und Lewis Hamilton müssen sich jetzt zusammenreißen © Getty Images

Nico Rosberg und Lewis Hamilton erhalten bei Mercedes strenge Verhaltensregeln. Pascal Wehrlein könnte bei einem weiteren Crash profitieren. Lewis Hamilton reagiert cool.

Teamchef Toto Wolff und der technische Direktor Paddy Lowe haben den Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton beim Treffen am Donnerstag die letzte Warnung ausgesprochen.

 Mercedes verzichtet zwar auf eine Stallregie, allerdings wurde der Verhaltenskodex verschärft. Rosberg und Hamilton mussten ein Dokument unterschreiben, das Unfälle verhindern soll.

Sollte es zu einem erneuten Crash zwischen den zwei Streithähnen kommen, droht ihnen eine saftige Strafe. Rosberg und Hamilton haben laut Bild eine Millionen-Geldstrafe und sogar eine Suspendierung zu befürchten.

Das wäre dann die Chance für Pascal Wehrlein, der dann als Ersatz-Fahrer für ein Rennen ins Cockpit rücken würde.

"Die neuen Spielregeln sind strenger als vorher. Beide Fahrer kennen die Konsequenzen, sollten sie noch einmal ineinander fahren", sagte Wolff der Bild.

Hamilton lassen die Neuerungen relativ kalt. "Ich kann immer noch fahren, wie ich will. Ich bin ein Racer, ich soll und will gewinnen", sagte der Brite: "Wir hatten jetzt vielleicht 60 Rennen gegeneinander und dafür ist ja relativ wenig passiert."

Er äußerte allerdings auch Verständnis für die Chefs und erklärte, dass er dafür bezahlt werde, "das zu tun, was ich gesagt bekomme."

Rosberg, der wie Hamilton nicht über Details sprechen wollte, sprach von einer "fairen" Behandlung. "Die Ansage des Teams ist angekommen, zumindest bei mir", so Rosberg.

Wolff hofft nun auf Besserung: "Die Fahrer sind die Helden und keine Marionetten. Ich will sie nicht ohrfeigen. Ich kann nur hoffen, dass sie das verstanden haben."

Beim Grand Prix in Spielberg war der führende Rosberg in der letzten Runde nach einem fragwürdigen Manöver mit Hamilton kollidiert.

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