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Bernie Ecclestone (l.) im Gespräch mit Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff
Bernie Ecclestone (l.) traut Toto Wolff seine Nachfolge zu © Getty Images

Im Rahmen des bevorstehenden Verkaufs der Formel 1 äußert sich Bernie Ecclestone positiv über den Mercedes-Motorsportchef. Er könne sein Nachfolger werden.

Bernie Ecclestone hat überraschend Toto Wolff als seinen möglichen Nachfolger ins Gespräch gebracht.

Der Formel-1-Boss bejahte die Frage, ob er es dem derzeitigen Motorsportchef von Mercedes zutraue, in Zukunft die Geschäfte in der Formel 1 zu übernehmen. "Absolut. Er hat die Fähigkeiten und das Geschick, diese Aufgabe zu übernehmen", sagte Ecclestone der Bild.

Bereits in der nächsten Woche soll der Verkauf der Königsklasse vonstattengehen. Der amerikanische Medienkonzern Liberty Media wird die Formel 1 kaufen, die erste Rate, die etwa 7,6 Milliarden Euro beträgt, soll am Dienstag überwiesen werden.

Ob damit auch Ecclestones Abschied beschlossene Sache ist? "Wir werden sehen", sagte der 85-Jährige, der seine Anteile an der Formel 1 aber definitiv nicht verkaufen will.

Die Investmentgesellschaft CVC Capitals, die die Rechte 2005 für etwa eine Milliarde gekauft hatte, hält mit 35,1 Prozent den größten Anteil. Bernie Ecclestone und seiner Bambino-Holding gehören zusammen 13,8 Prozent.

Auch Wolff schlug versöhnliche Töne an. "Bernie hat ein Imperium aufgebaut. Und wir alle profitieren von diesem Imperium", sagte Wolff der Augsburger Allgemeinen.

Im Gegensatz zu Ecclestone, der mit dem Einstieg des amerikanischen Medienkonzerns befürchtet, dass es aufgrund neuer Entwicklungen "nicht mehr die Formel 1" wäre, sieht Wolff den Schritt positiv. Man könne etwas vom amerikanischen Weg lernen.

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