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Ferrari-Pilot Sebastian Vettel erlebte beim Heimrennen in Monza ein Wechselbad der Gefühle © Getty Images

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel zeigt sich nach Platz drei in Monza enttäuscht. Die leise Hoffnung auf den ersten Heimsieg nach sechs Jahren bleibt unerfüllt.

Sebastian Vettel sprintete als Erster auf das Podium und wurde von den fanatischen Tifosi beim Heimrennen in Monza gefeiert, als wäre er der Sieger.

Dabei sprang für den viermaligen Weltmeister am Ende lediglich Rang drei hinter den beiden Silberpfeilen heraus. Und das, obwohl die Mercedes an der Spitze wohl nicht wirklich an ihr Limit gehen mussten.

"Wir haben ein bisschen einen auf die Mütze bekommen", sagte Vettel hinterher etwas kleinlaut.

"Ich hatte den besten Start der drei Autos und konnte das Momentum nicht wirklich nutzen. Letztlich hat ein bisschen der Speed gefehlt", so der Ferrari-Pilot weiter. (Die Stimmen zum Rennen)

In der Tat erwischte Vettel einen Traumstart, musste jedoch dem vor ihm parkenden Lewis Hamilton ausweichen und verpasste dadurch die Chance, Nico Rosberg an der Spitze zu attackieren.

Die Scuderia konnte nunmehr seit über sechs Jahren kein Rennen mehr in Italien gewinnen. Letztmals schaffte für die Roten Fernando Alonso ein Sieg im Jahre 2010.

 "Es war abzusehen, trotzdem hatte man immer die Hoffnung", sagte Vettel nach dem Rennen. 

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