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Auch die Mercedes-Mechaniker tragen die Langarm-Shirts © Getty Images

Die Angst vor dem Zika-Virus geht auch beim Großen Preis von Singapur umher. Die Top-Teams setzen daher auf spezielle Kleidung. Doch nicht alle Fahrer sorgen sich.

Beim Rennwochenende in Singapur erwarten die Fahrer Temperaturen um 30 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von fast 80 Prozent. Trotzdem werden Nico Rosberg und Co. auf dem asiatischen Stadtstaat langärmlig unterwegs sein.

Grund dafür ist das Zika-Virus. Singapur verzeichnete in den vergangenen zwei Wochen über 300 Infektionen. Das Virus steht im Verdacht, für Missbildungen bei Neugeborenen zu sorgen.

Nach Bild-Informationen sollen sich die Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull bei Ausstatter Puma 200 eng anliegende Langarm-Shirts bestellt haben. Diese sollen die Fahrer vor den Stechmücken schützen.

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"Als Familienvater mache ich mir natürlich Gedanken", gab Mercedes-Pilot Rosberg zu. Auch Valtteri Bottas (Williams) will vorsichtig sein: "Ich muss meinen Rennanzug wohl anlassen."

Nico Hülkenberg (Force India) geht dagegen gelassen an die Sache heran. "Moskitos mögen mein Blut nie", sagte der 29-Jährige vor dem 15. von 21 Saisonrennen und lief in T-Shirt und Shorts durch das Fahrerlager.

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