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F1 Grand Prix of Japan
Lewis Hamilton hat einen klaren Favoriten bei der US-Wahl © Getty Images

Der dreifache Formel-1-Weltmeister unterstützt die demokratische Kandidatin im US-Wahlkampf. Zu seiner eigenen Zukunft äußert sich Hamilton nicht konkret.

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton würde bei der anstehenden Präsidentschaftswahl in den USA der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton seine Stimme geben.

"Wenn ich nur diese zwei Optionen habe, dann heißt die Antwort sicher Clinton", sagte der bekennende USA-Liebhaber im Gespräch mit der Schweizer Tageszeitung Blick. Es sei bestimmt "sehr aussagekräftig, wenn jemand Donald Trump wählt."

Grundsätzlich glaubt Hamilton nicht, dass der Ausgang der Wahl eine signifikante Bedeutung für die USA haben wird. "Ich glaube, es würde nichts ändern", sagte der Brite und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: "Die Optik hat sich bereits geändert. Seit Trump im Rennen ist." Über die Qualitäten des Republikaner-Kandidaten könne er persönlich zwar nicht viel sagen, aber "es scheint, dass er für Amerika nicht gut wäre".

Hamilton hat Button-Rekord nicht im Blick

Über seine eigene Zukunft in der Formel 1 wollte sich Hamilton ebenfalls nicht konkret äußern - zumindest nicht bei der Frage, ob er sich vorstellen könne, die 300 Rennen seines Landsmannes Jenson Button zu erreichen. "Das wären ja noch über fünf Jahre. Ich würde nicht darauf wetten, ich weiß es nicht", sagte er dem Blick. Der Große Preis von Japan am Sonntag in Suzuka war Hamiltons 184. Rennen.

Bei Mercedes hat der dreimalige Weltmeister aktuell einen Vertrag bis Ende 2018, in dieser Zeit könnte er noch einige Bestmarken erreichen. Er wisse allerdings nicht, ob ihm das tatsächlich gelinge, alleine die 91 Siege von Rekordweltmeister Michael Schumacher würden ihn abschrecken: "Jetzt muss zuerst mal mein 50. Erfolg her."

Mit 49 Grand-Prix-Siegen ist Hamilton in der ewigen Rangliste immerhin schon die Nummer drei hinter Schumacher und dem dreimaligen Weltmeister Alain Prost (Frankreich/51).

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