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Pascal Wehrlein fährt noch für den Manor-Rennstall © Getty Images

Pascal Wehrlein macht sich Gedanken über die Zukunft. Ein Wechsel des Formel-1-Rookies scheint möglich, mit seinem aktuellen Rennstall hat er aber noch nicht abgeschlossen.

Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein (Worndorf) rechnet sich ordentliche Chancen aus, im kommenden Jahr den nächsten Karriere-Schritt in der Königsklasse zu machen.

"Ich denke, es kommt auf die Ergebnisse an, und ich stehe ganz gut da", sagte der 22-Jährige am Donnerstag im Vorfeld des Großen Preises der USA (Sonntag, 21.00 Uhr MESZ).

Derzeit fährt Rookie Wehrlein für den unterlegenen Manor-Rennstall, für 2017 scheint der Aufstieg zum Mittelfeldteam Force India möglich. Beide Teams arbeiten mit Mercedes-Motoren, Wehrlein selbst ist Mercedes-Vertragsfahrer. "Mercedes führt auch die Gespräche über meine Zukunft, ich habe das nicht selbst in der Hand und konzentriere mich auf die Arbeit mit dem Team", sagte Wehrlein.

Bei Force India wird im kommenden Jahr ein Cockpit frei, da Nico Hülkenberg (Emmerich) zum Werksteam Renault wechselt. Wehrleins aktueller Teamrivale Esteban Ocon (20/Frankreich) gilt allerdings auch als Kandidat. 

Verbleib bei Manor?

Wehrlein schließt indes auch einen Verbleib bei Manor nicht aus. "Ich bin sehr gerne Teil dieses Teams, und es fühlt sich noch nicht so an, als hätte ich den Job hier beendet", sagte er.

Wehrlein war nach dem Titelgewinn in der DTM im vergangenen Jahr dank Mercedes der Aufstieg in die Formel 1 gelungen, im Manor schlug sich der Neuling überwiegend gut.

Bei den vergangenen beiden Rennen in Malaysia und Japan hatte er allerdings jeweils das Nachsehen gegen den Teamrivalen Ocon. Dieser hatte dabei schon den neuesten Mercedes-Motor im Auto.

"Den bekomme ich jetzt auch, und der ist schneller", sagte Wehrlein: "Die letzten beiden Rennen waren etwas verfälscht."

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