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F1 Grand Prix of USA - Practice
Die Kritik an Max Verstappen hat zu einer Regeländerung geführt © Getty Images

Die Kritik an der kompromisslosen Fahrweise von Max Verstappen ruft die Regelhüter der FIA auf den Plan. Damit gehen dem jungen Formel-1-Fahrer die Argumente aus.

Die Kritik an der harten Fahrweise von Formel-1-Talent Max Verstappen (Niederlande) hat nun sogar Auswirkungen auf das Reglement der Königsklasse.

Im Vorfeld des Großen Preises der USA (Sonntag, 21.00 Uhr) legten die Regelhüter in Austin am Samstag fest, dass ein Spurwechsel während des Anbremsens nicht mehr erlaubt ist.

Fahrer reden auf Verstappen ein

"Jeder Richtungswechsel während des Bremsvorgangs, der andere Fahrer zu Ausweichmanövern zwingt, wird als potenziell gefährlich eingestuft und daher den Stewards gemeldet", heißt es in der Anweisung von Renndirektor Charlie Whiting an die Teams.

Genau diese Präzisierung der Regeln hatten zahlreiche erfahrene Piloten gefordert, nachdem harte Verteidigungsmanöver des 19 Jahre alten Red-Bull-Youngsters Verstappen mehrfach beinahe zu Unfällen geführt hatten.

Im Fahrerbriefing am Freitag in Austin sollen Piloten wie Sebastian Vettel, Fernando Alonso und Romain Grosjean laut Informationen der Fachzeitschrift auto motor und sport geradezu auf Verstappen eingeredet haben.

Keine Argumente mehr

Dieser hatte sich nach den Vorfällen auf der Strecke stets auf den gleichen Standpunkt zurückziehen können: "Ich bin nicht bestraft worden, also war alles in Ordnung." Dies dürfte sich bei ähnlichen Aktionen nun ändern, da der Richtungswechsel während des Bremsens offiziell nicht mehr erlaubt ist.

Zudem unterstrichen die Regelhüter des Automobil-Weltverbandes FIA, dass langsame Piloten das schnellere Fahrzeug bei einer Überrundung unter blauer Flagge bei erster Gelegenheit vorbei lassen müssen.

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