vergrößernverkleinern
F1 Grand Prix of Mexico - Previews
Bernie Ecclestone ist Chefpromoter der Formel 1 © Getty Images

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone führt die Gründe für das Aus des Rennens in Hockenheim an - und wundert sich über das gesunkene Interesse in Deutschland.

Wie bereits 2015 wird es nach der Absage der Betreiber des Hockenheimrings im nächsten Jahr aller Voraussicht nach keinen Formel-1-Grand-Prix mehr in Deutschland geben.

Am Rande des WM-Finals in Abu Dhabi erklärte Königsklassen-Promoter Bernie Ecclestone bei Sky Sports die Gründe für das Aus.

"Es ist eine finanzielle Frage", so Ecclestone. Bereits "seit Jahren" habe die Formel 1 in Deutschland Probleme, so der 86-Jährige weiter, die Zuschauerzahlen an der Strecke seien zudem "schon lange nicht mehr auf dem Niveau der Schumacher-Zeit."

Die Streckenverantwortlichen hätten "dort die letzten Jahre die ganze Zeit gelitten" und "Neuerungen im Steuersystem" lassen die Veranstalter zusätzlich leiden, führte Ecclestone aus: "Wir verstehen nicht, was mit Deutschland nicht stimmt. Denn sie haben schon alles, was man sich wünschen kann: Sie haben sich mit Mercedes in der Konstrukteurswertung durchgesetzt und was auch immer am Sonntag passieren wird, der Weltmeister wird einer der beiden Mercedes-Piloten sein."

Eigentlich wäre in der nächsten Saison wieder der Nürburgring an der Reihe gewesen, die Betreiber winkten jedoch frühzeitig ab. Genau wie die Verantwortlichen des Hockenheimrings, die zwar einen Vertrag für 2018 besitzen, aber aus finanziellen Gründen für 2017 nicht in die Bresche springen wollten.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel