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F1 Grand Prix of Brazil - Practice
Sebastian Vettel und Ferrari hatten mit dem Protest keinen Erfolg © Getty Images

Die gegen Ferrari-Pilot Sebastian Vettel verhängte Zehn-Sekunden-Strafe beim Großen Preis von Mexiko bleibt bestehen. Die Stewards weisen den Protest des italienischen Rennstalls ab.

Formel-1-Rennstall Ferrari ist mit seinem Protest gegen die beim Großen Preis von Mexiko verhängte Zehn-Sekunden-Strafe seines Top-Piloten Sebastian Vettel (Heppenheim) gescheitert.

Am Rande des WM-Laufs von Sao Paulo erkannten die Stewards in einer Telefonkonferenz mit den am Vorfall vor zwei Wochen beteiligten Rennställen von Ferrari und Red Bull die von den Italienern vorgelegten "neuen Elemente" nicht an.

In der mündlichen Anhörung argumentierte Ferrari-Ingenieur Jock Clear, dass der zuständige Renndirektor nicht von seiner "Macht" Gebrauch gemacht hätte, dem niederländischen Red-Bull-Piloten Max Verstappen, der nach einem Verbremser die Schikane abgekürzt hatte, dessen dadurch gewonnenen Vorteil wieder zu nehmen.

Die Stewards des Automobil-Weltverbandes FIA wiesen jedoch daraufhin, dass der Renndirektor zwar die "absolute Autorität", aber nicht die Pflicht dazu hätte.

Hauptanliegen der Italiener war jedoch, Vettels Zeitstrafe wegen verbotenen Spurwechsels beim Bremsen im Positionskampf gegen Verstappens Teamkollegen Daniel Ricciardo zurückzunehmen und den viermaligen Weltmeister damit wieder von Rang fünf auf Platz drei zu hieven. Doch selbst Clear musste eingestehen, dass die neu hinzugefügten GPS-Daten nicht die von den Stewards verwendeten Telemetrie-Daten und andere Beweisaufnahmen widerlegten.

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