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Das "Race of Champions" fand 2015 im Olympiastadion in London statt © Getty Images

Den Motorsport und seine großen Rennserien zieht es mehr und mehr in die Städte.

"In den Metropolen sind die Fans und die jüngeren Zielgruppen, die für den Motorsport interessant sind", sagte der international renommierte Streckenbauer Hermann Tilke beim SPOBIS in Düsseldorf.

Zudem rechnet Tilke damit, dass es künftig mehr Motorsport-Veranstaltungen unter dem Hallendach geben wird. Als Beispiel nannte er das Race of Champions, das zuletzt unter anderem in Fußballstadien ausgetragen wurde.

Beim Bau von Rennstrecken, so Tilke, stehe nicht immer ausschließlich die Formel 1 mit ihren Bedürfnissen im Vordergrund. Wenn es um das Thema Sicherheit gehe, "hat die MotoGP eine viel größere Lobby als die Formel 1".

Die Motorrad-Rennfahrer und die Serie würden dann beispielsweise durchsetzen, dass es in den Kurven größere Auslaufzonen gebe, die bei den Formel-1-Fans eher verpönt sind.

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