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Daniel Ricciardo testet im ersten Freien Training den Aero Screen
Daniel Ricciardo mit dem von Red Bull entwickelten Cockpitschutz "Aeroscreen" © Getty Images

Die Einführung eines neuen Cockpitschutzes in der Formel 1 rückt näher. Bereits in Silverstone soll die favorisierte Variante Shild getestet werden.

Der Automobil-Weltverband FIA will bereits in der kommenden Woche im Rahmen des Großen Preises von Großbritannien den neuen Formel-1-Cockpitschutz Shield testen.

Wie die FIA am Randes des Grand Prix in Österreich (Sonntag, 14 Uhr im LIVETICKER) informierte, wird Ferrari das neuartige System im ersten freien Training am Freitag in Silverstone einsetzen. Umfangreichere Tests folgen im September im italienischen Monza.

Das System aus transparentem Polycarbonat (Kunststoff) soll zum einen Schutz vor herumfliegenden Gegenständen bieten, zum anderen aber die Sicht der Fahrer nicht beeinträchtigen. Am Samstag wurde ein erster Entwurf an einem Boliden von Williams präsentiert. Noch ist aber nicht klar, wie der Cockpitschutz final aussehen soll.

Shield soll der Nachfolger für den ungeliebten Halo-Cockpitschutz sein und demnach ab 2018 für mehr Sicherheit sorgen. Die Neuentwicklung soll auch optisch deutlich ansprechender als Halo sein und ist an den von Red Bull entwickelten und getesteten Aeroscreen angelehnt.

Gebaut werden soll das Shield von Isoclima, einem italienischen Unternehmen, das auch die Windschutzscheiben für Fahrzeuge in der Langstrecken-WM produziert. Das berichtet das Fachportal motorsport-magazin.com.

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