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AUTO-PRIX-F1-GER-QUALIFYING
Niki Lauda war selbst ein erfolgreicher Formel-1-Pilot © Getty Images

Der Rempler von Sebastian Vettel gegen Lewis Hamilton in Baku beschäftigt die Formel 1 auch in Österreich. Niki Lauda äußert Kritik am milden Urteil der FIA.

Niki Lauda befürchtet, dass das milde Urteil der FIA gegen Sebastian Vettel nach dessen Rempler gegen Lewis Hamilton beim Großen Preis der Formel 1 in Baku ein falsches Signal ist.

"Das milde Urteil der FIA im Fall Vettel war ein Freibrief, seine Aggressionen und Emotionen auf der Rennstrecke auszuleben", sagte der Aufsichtsrat von Mercedes dem Fachmagazin Auto, Motor und Sport.

Er befürchtet sogar, dass es eine Revancheaktion von Hamilton geben könnte. Die Entscheidung sei "perfekt für egozentrische Rennfahrer, die ihr Revier behaupten wollen. Das wird auch Lewis mal inspirieren, es genauso zu machen. Es kann ja nichts passieren", ergänzte der 68 Jahre alte Österreicher.

Todt verteidigt Urteil gegen Vettel

Zuvor hatte FIA-Boss Jean Todt das Urteil gegen Vettel am Rande des Österreich-Grand-Prix' (Sonntag, 14 Uhr im LIVETICKER) verteidigt. "Wenn man sich zurückerinnert, wurden die FIA und die Stewards dafür kritisiert, die Fahrer nicht frei genug gegeneinander fahren zu lassen." Daher sei die Strafe, die Vettel während des Rennens bekam, ausreichend gewesen.

Der Ferrari-Pilot bekam eine Zehn-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Die nachträgliche Verurteilung äußerte sich lediglich im Ableisten von Sozialstunden.

Vettel hatte Hamilton in Aserbaidschan während einer Safety-Car-Phase zunächst von hinten und anschließend von der Seite gerammt.

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