vergrößernverkleinern
Fährt Daniel Ricciardo ab 2019 für das Team "Aston Martin Red Bull Racing"?
Fährt Daniel Ricciardo ab 2019 für das Team "Aston Martin Red Bull Racing"? © Getty Images

Die Pläne für einen Einstieg der Nobelmarke bei Red Bull werden konkreter. Motoren sollen aber frühestens in vier Jahren geliefert werden.

Das Ende der Renault-Ära bei Red Bull ist so gut wie besiegelt.

Offiziell bekanntgeben will der Formel-1-Rennstall die Trennung zum Ende der kommenden Saison zwar noch nicht. Doch Teamchef Christian Horner kündigte bei Motorsport-Total.com an: "Alles nach 2018 ist offen. Als Option kommen nur Motorenhersteller in Frage, die bereits existieren."

Als Favorit gilt Honda, die Japaner werden bekanntlich von McLaren vor die Tür gesetzt und beliefern bereits ab 2018 das Red-Bull-Nachwuchsteam Toro Rosso.

Neuer Teamname für Red Bull?

Ab 2019 dann soll Honda auch Red Bull mit Motoren beliefern. In der Team-Bezeichnung wird der Partner aber nach Informationen von Motorsport-Total.com nicht auftauchen. Der Rennstall soll dann "Aston Martin Red Bull Racing" heißen.

Zwischen dem Formel-1-Team und dem Hersteller der Nobelkarossen, der auch die spektakulären Fahrzeuge für die James-Bond-Filme zur Verfügung stellt, besteht schon lange eine enge Beziehung. Seit 2016 sponsert die Nobelmarke den Rennstall.

Designer Adrian Newey, der maßgeblich zu den WM-Titeln von Sebastian Vettel zwischen 2010 und 2013 beigetragen hat, konzipierte beispielsweise den Sportwagen Valkyrie.

Horner will noch nichts bestätigen

Dem Bericht zufolge wird diese Kooperation in Zukunft vertieft, auch wenn sich Horner da noch nicht in die Karten schauen lassen will: "Sie können spekulieren, so viel Sie wollen, aber ich werde nichts bestätigen."

Spekuliert wird, dass Aston Martin ab 2019 als Titelsponsor des Teams auftritt. Auch die Motoren könnte dann Aston Martin heißen, auch wenn sich im Heck Honda –Motoren befinden.

In vier Jahren könnte sich aber auch das ändern. Die britische Nobelmarke denkt nach den Worten von Geschäftsführer Andy Palmer darüber nach, ab 2021 eigene Antriebsstränge in der Formel 1 zu liefern. 

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel