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Graham Rahal konnte sich am Freitag als Schnellster durchsetzen
Graham Rahal konnte sich am Freitag als Schnellster durchsetzen © LAT

Im Training für das zehnte Saisonrennen der IndyCar-Saison auf der legendären Road America setzte es viele Ausritte und das Comeback von Josef Newgarden

Darauf haben alle gewartet: Die Rückkehr auf die Road America in Elkhart Lake nach neun Jahren Abwesenheit. Und die Euphorie war groß - so groß, dass es gleich zu mehreren Drehern in den Trainingssessions am Freitag kam. Am schnellsten überwand am Ende Rahal-Letterman-Lanigan-Pilot Graham Rahal die 6,515 Kilometer im US-Bundesstaat Wisconsin. Derweil erlebte Josef Newgarden ein erfolgreiches Comeback in seinem Carpenter-Chevrolet, nachdem er erst vor zwei Wochen in Texas schwer verunfallt war.

Rahal setzte am Freitagabend eine Zeit von 1:43.022 Minuten und war damit 0.138 Sekunden schneller als Will Power (Penske) und Tony Kanaan (Ganassi/ + 0,680). Juan Pablo Montoya landete mit einem Abstand von 0.720 Sekunden auf Rang vier. Die Session ging eineinhalb Minuten früher zu Ende, weil Jack Hawksworth mit seinem Foyt Dallara-Honda in Kurve 4 gestrandet war.

Im ersten Training war es noch Penskes Simon Pagenaud gewesen, der den Maßstab auf der beliebten Road America setzen konnten. An seine Zeit von 1:43.480 Minuten kam nur Carlos Munoz (Andretti/ + 0,0756) und Jack Hawksworth (Foyt/ + 0,1943) ran.

Schlagzeilen machte aber auch Newgarden, der nur zwölf Tage nach seinem Unfall, bei deme er sich Schlüsselbein und Handgelenk gebrochen hatte, wieder ins Cockpit stieg. Er hatte kurzfristig die Freigabe für die Teilnahme am Training bekommen und fährt mit einem Schulterpolster, um die Verletzung zu kompensieren. Im Training setzte er eine Zeit von 1:43.893 Minuten, die für Rang 13 reichte.

© Motorsport-Total.com

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