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Josef Newgarden kann sich den Helm auch fürs Rennen anschnallen
Josef Newgarden kann sich den Helm auch fürs Rennen anschnallen © LAT

Nur zwei Wochen nach seinem schweren Unfall in Texas darf Josef Newgarden auf der legendären Road America wieder angreifen

Als sein Dallara-Chevrolet auf dem Texas Motor Speedway mit Conor Daly kollidierte, an die Mauer gedrückt wurde und daran entlanggeschliffen wurde, hätte wohl kaum einer gedacht, dass Josef Newgarden nur zwei Wochen später wieder in der Lage wäre, ein Rennen zu bestreiten. Doch der Carpenter-Racing-Pilot hat nach der Freigabe für das Training in Elkhart Lake auch grünes Licht für das Rennen auf der legendären Road America bekommen.

"Wir haben viel geschafft", sagt Newgarden nach den Freitagstrainings, als wäre nichts gewesen und er nicht mit gebrochenen Schlüsselbein und Handgelenkt angetreten. "Ich habe ein gutes Gefühl, was unsere Position angeht, wir haben ein schnelles Auto. Am Ende sind wir nicht noch einmal rausgefahren, weil wir uns entschieden haben, die Reifen für später aufzusparen. Ich wäre überrascht, wenn wir nicht unter den Top-6 landen würden."

Im ersten Training gelang Newgarden noch die zehnbeste Zeit, im zweiten landete er nur noch auf Rang 13 mit einer Zeit von 1:43.893 Minuten und 0,871 Sekunden Abstand zur Spitze. Der 25-Jährige fährt mit einem Schaumstoffpolster, um seine Verletzung zu kompensieren.

Nach dem Training musste er sich nochmals dem medizinischen Team der IndyCar-Serie stellen, die ihm schließlich die endgültige Freigabe erteilten. Ersatzmann JR Hildebrand, den Carpenter Racing für alle Fälle berufen hatte, muss somit nicht zum Einsatz kommen.

© Motorsport-Total.com

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