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Josef Newgarden darf nach seinem Horrorcrash wieder fahren
Josef Newgarden darf nach seinem Horrorcrash wieder fahren © LAT

Die Road America wollte er sich nicht entgehen lassen: Keine zwei Wochen nach seinem schweren Unfall wird Josef Newgarden wieder im Cockpit sitzen

Josef Newgarden wird in Elkhart Lake wieder im Cockpit sitzen. Der US-Amerikaner wird damit nur zwölf Tage nach seinem furchterregenden Unfall auf dem Texas Motor Speedway wieder in seinen Carpenter-Chevrolet steigen. Der Meisterschaftsvierte hatte sich bei dem Unfall mit Conor Daly einen Schlüsselbeinbruch und eine kleinere Fraktur in der rechten Hand zugezogen. Er wurde im Indiana Orthopedic Hospital von IndyCar-Arzt Dr. Kelvin Scheid behandelt. Eine Entscheidung für das Rennen steht noch aus.

Newgarden wird aufgrund seiner Schulterverletzung mit einem Polster fahren müssen. Mario Andretti, der selbst im Jahre 1985 mit einer solchen Verletzung konfrontiert war, steht Newgarden beratend zur Seite. "Ich denke, das ist machbar", sagt der 76-Jährige. "Ich habe damals einen speziellen Schaumstoff verwendet, wie er auch in Wrestling-Matten zum Einsatz kommt. So konnte ich meine Schulter stützen. Das war schmerzhaft, aber erträglich."

Nur: Andretti fuhr damals in Michigan im Oval. Newgarden wird sich der physischen Belastung eines Rundkurses stellen müssen. Dabei wird die Schulter beim Bremsen in die Gurte gepresst. Ironie des Schicksals: Andretti musste anno 1985 nach dem Michigan-Rennen ausgerechnet Road America auslassen.

Ob Newgarden das gesamte Wochenende bestreiten kann, ist noch nicht klar. "Newgarden wird nach dem Training noch einmal untersucht werden, um eine Entscheidung für den Rest des Wochenendes zu treffen", heißt es in einem Team-Statement. "Sollte Newgarden am Rennen nicht teilnehmen können, wird Ed Carpenter Racing JR Hildebrand den Chevrolet mit der Startnummer 21 fahren lassen."

© Motorsport-Total.com

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