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Justin Wilson verlor nach einem Unfall in Pocono am 24.08.2015 sein Leben
Justin Wilson verlor nach einem Unfall in Pocono am 24.08.2015 sein Leben © IndyCar

Eine Emotionale Rückkehr der IndyCar-Serie auf die Pocono-Strecke: Stars der Szene denken an den tödlichen Unfall von Justin Wilson 2015 zurück

Die Verantwortlichen und Piloten der IndyCar-Serie haben an diesem Wochenende eine schwierige Aufgabe vor sich. Die Rückkehr auf den Pocono Raceway ist mit starken Emotionen verbunden. In der Saison 2015 verlor auf jener Anlage Justin Wilson bei einem tragischen Unfall sein Leben. "Ich habe viele gute Erinnerungen an Pocono, aber der Tod unseres Freundes Justin legt einen Schatten über alles", sagt der viermalige Champion Scott Dixon.

"Man wünscht sich immer, alles wäre ganz anders gelaufen", so der Ganassi-Star vor dem Rennwochenende auf dem Superspeedway in Pennsylvania. Dixon und dessen Ehefrau Emma hatten ein enges Verhältnis zum verstorbenen Briten. "Wir müssen es irgendwie ausblenden", meint Teamkollege Tony Kanaan. "Wir müssen weitermachen und dafür sorgen, dass wir den Fans eine gute Show liefern - auch für Justin und dessen Familie."

"Ich habe viel mehr an Justin gedacht, als neulich sein Geburtstag war", meint Ed Carpenter. Der Ex-Formel-1-Pilot wäre am 31. Juli 38 Jahre alt geworden. "Wir Fahrer ticken so. Sobald wir in einem dieser Autos sitzen, sind wir komplett fokussiert. Wir denken dann nicht darüber nach, was anderen passiert ist und was einem selbst passieren könnte. Würde man das tun, dann sollte man ganz schnell mit dem Rennsport aufhören", so der Teambesitzer und Fahrer in Personalunion.

"Immer, wenn wir einen Kollegen verlieren, schmerzt uns das sehr", sagt Carpenter. "So etwas will niemand. Gleichzeitig wissen alle, die wie ich seit langer Zeit dabei sind, dass so etwas immer wieder vorkommen kann. Es ist ein Teil dessen, was wir so gern tun. Die IndyCar-Serie macht bezüglich der Sicherheit einen tollen Job, aber dennoch gibt es keine Garantie, dass nie wieder ein tödliches Unglück passieren wird. Es ist ein Risiko, das wir bereits sind einzugehen."

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