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R.C. Enerson ist zurück: Zwei Rennen zum Saisonabschluss
R.C. Enerson ist zurück: Zwei Rennen zum Saisonabschluss © LAT

R.C. Enerson kehrt für die letzten beiden Rennen der IndyCar-Serie zurück ins Coyne-Cockpit: Kann er an die Performance aus Mid-Ohio anknüpfen?

Nach einem vielversprechenden Debüt auf dem Mid-Ohio Sports Car Course Ende Juli ist R.C. Enerson bereit für zwei weitere IndyCar-Rennen als Vorbereitung auf die Saison 2017. Der US-Amerikaner hatte in Lexington mit starken Rundenzeiten auf sich aufmerksam gemacht, fuhr mit dem unterlegenen Coyne-Honda immer wieder in den Trainings in die Top 10 und lag auch im Rennen aussichtsreich, bis er Pech hatte. Er übernimmt wieder das Fahrzeug mit der Startnummer 19.

Er wird damit in Watkins Glen und Sonoma auf zwei fordernden Kursen antreten. "Natürlich will ich Eindruck hinterlassen, aber ich versuche auch, alles über dieses Auto zu lernen, was in zwei Rennen möglich ist", sagt er gegenüber 'Racer?. "Das Auto erfordert einen anderen Fahrstil, aber wir haben in Mid-Ohio schon eine gute Basis gefunden."

Enerson hofft, 2017 eine komplette IndyCar-Saison bestreiten zu können. Deshalb werden die beiden Läufe auch eine Bewerbungsfahrt. "Wir müssen diese zwei Rennen bestmöglich zusammen bekommen", so der 19-Jährige. "Das heißt, die Zielflagge sehen, eine gute Pace zeigen und zwei eindrucksvolle Rennen absolvieren, bevor wir uns auf 2017 konzentrieren." In Mid-Ohio wusste er zu beeindrucken, allerdings galt der Kurs schon zu Indy-Lights-Zeiten stets als seine Paradestrecke. Er hatte Pech, als ihm kurz vor dem Stopp der Sprit ausging und das Auto dann an der Box rundenlang nicht mehr starten wollte.

Damit werden sowohl Luca Filippi als auch Gabby Chaves, die bislang Rennen im Fahrzeug #19 bestritten hatten, bei den letzten beiden Rennen zuschauen müssen. Im Oval hatte zudem Pippa Mann den Honda pilotiert. Enerson hatte sich Mitte der Saison von den Indy Lights nach einer schwachen Saison zurückgezogen und setzt das Budget seither für einzelne IndyCar-Rennen als Vorbereitung für 2017 ein. Das brachte seiner Familie unter anderem eine Klage von Schmidt-Peterson ein.

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