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Die IndyCar-Aerokits von Honda und Chevrolet werden Ende 2017 verschwinden
Die IndyCar-Aerokits von Honda und Chevrolet werden Ende 2017 verschwinden © IndyCar

Die Aerokits von Honda und Chevrolet haben ausgedient - Ab 2018 werden die IndyCar-Teams mit einem neuen Chassis und einem einheitlichen Paket fahren

Die IndyCar hat die Entwicklung der Honda- und Chevrolet-Aerokits für 2017 eingefroren und wird 2018 zu einem einheitlichen Kit wechseln. Die Kits wurden 2015 eingeführt, und Honda hatte einen signifikanten Nachteil, weil das Paket unter zu viel Luftwiderstand litt. Für die laufende Saison wurde die Bewilligung erteilt, bereits homologierte Teile noch einmal zu überarbeiten. Dadurch wurde zwar eine etwas bessere Balance erreicht, doch trotzdem kamen in diesem Jahr Gespräche über ein Einheitskit auf.

Die aktuellen Spezifikationen werden in der Saison 2017 verwendet werden, bevor 2018 ein einheitliches Aerokit zusammen mit einem neuen Chassis kommt. IndyCar-Prasident Jay Frye erklärt, dass die Entscheidung getroffen wurde, um "den höchstmöglichen Wettbewerb auf der Strecke zu bieten, während außerdem die Möglichkeit besteht, weitere Motorenhersteller aufzunehmen."

Er ergänzt: "Das 2018er-Auto ist eine gewaltige Chance für die IndyCar, und die gemeinsame Arbeit am Design läuft bereits. Das Ziel ist es, dass das Einheitsauto großartig aussehen wird, weniger von der Aero abhängig ist und mehr Potenzial für mechanischen Grip und Abtrieb bietet. Außerdem sollen die jüngsten Verbesserungen für die Sicherheit eingearbeitet werden."

Die Aerokits waren Teil der Vision von Ex-Geschäftsführer Randy Bernard, der neue Hersteller in die Serie locken wollte, als das Dallara DW12 kam. Doch stattdessen wurde zwischen 2012 und 2014 nur eine Standardversion des Autos eingesetzt. Die bereits bestehenden Motorenhersteller Honda und Chevrolet entwickelten Aeorkits für 2015, nachdem der damalige Chef Derrick Walker die Idee wiederbelebte.

Die Honda-Teambesitzer Michael Andretti und Sam Schmidt gehörten anschließend zu den führenden Kritikern der Aerokits und brachten das Argument an, dass man die geschätzten Kosten in Höhe von 30 Millionen US-Dollar besser in die Vermarktung gesteckt hätte.

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