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Fertigmachen fürs Finale: Will Power darf in Sonoma starten
Fertigmachen fürs Finale: Will Power darf in Sonoma starten © IndyCar

Will Power hat alle Tests für eine Teilnahme am letzten Rennen der Saison bestanden - Beim Australier bestand nach Unfall mit Kimball Verdacht auf Gehirnerschütterung.

Der Unfall mit Charlie Kimball auf der Watkins Glen International hat Will Power nicht nur im Meisterschaftsrennen stark zurückgeworfen, sondern auch potenziell um eine Teilnahme am der Saisonfinale der IndyCar-Serie gebracht. Der 35-Jährige zeigte nach dem Rennen Symptome einer Gehirnerschütterung. Das hatte ihn bereits beim Saisonauftakt in St. Petersburg um den Start gebracht. Power hat aber nun grünes Licht von den Ärzten bekommen, das Finale noch zu bestreiten.

Er durchlief am Dienstag alle notwendigen Tests am University of Miami Concussion Centre. Sein Aufseher war Dr. Stephen Olvey, der 25 Jahre als Arzt in der CART-Serie fungiert hatte, bevor er in den Ruhestand ging. Seine Erfahrung war in diesem Falle willkommen. "Will geht es gut", lautet seine Einschätzung. "Wir haben zwei tiefgründige Tests durchlaufen, um herauszufinden, ob er am Wochenende eine Gehirnerschütterung erlitten hat. Er hat beide ohne jegliche Probleme bestanden."

Welche Folgen Gehirnerschütterungen haben können, muss derzeit NASCAR-Pilot Dale Earnhardt jun. am eigenen Leib erfahren. Dieser fällt nach zwei Unfällen in Folge bis zum Saisonende aus. Powers Titelchancen in der IndyCar-Serie bleiben damit intakt. Aktuell hat er 43 Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen Simon Pagenaud. Dem Franzosen würde bei einem Power-Sieg ein sechster Platz zum Titelgewinn reichen. Das Saisonfinale in Sonoma findet am 18. September statt (Nacht auf 19. September deutscher Zeit).

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