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Scott Dixon ließ es auf "The Glen" am Freitag richtig fliegen
Scott Dixon ließ es auf "The Glen" am Freitag richtig fliegen © LAT

Die Ganassi-Boliden präsentieren sich auf der Watkins Glen International im Freien Training stark, werden aber von Penske herausgefordert, außer von Pagenaud

Die IndyCar-Serie hat bei ihrer Rückkehr nach Watkins Glen die erwarteten Rekordzeiten schon im Freien Training präsentiert: Auch dem neuen, griffigeren Asphalt markierte Scott Dixon (Ganassi-Chevrolet) zwei Bestzeiten am Freitag und stellte in 1:22.874 Minuten einen neuen inoffiziellen Streckenrekord auf. Die noch gültige Bestmarke von Ryan Briscoe aus dem Jahre 2009 steht bei 1:28.132. Im Hinblick auf den Titelkampf der Penske-Piloten sah Will Power deutlich stärker aus als Simon Pagenaud.

Dixon ließ bereits im ersten Training nichts anbrennen und markierte in 1:23.892 Minuten eine Bestzeit, die 0,362 Sekunden schneller war als der Rest der Welt, der von Sebastien Bourdais (KVSH-Chevrolet) angeführt wurde. Am Nachmittag fielen die Zeiten weiter und Dixon knackte als einziger Fahrer die 83-Sekunden-Marke. Alle Fahrer erzielten ihre Tagesbestzeit im zweiten Freien Training.

Watkins Glen könnte zu einem echten Penske-vs.-Ganassi-Klassiker werden: Insgesamt sahen die Ganassi-Chevrolets über das gesamte zweite Training hinweg sehr stark aus, doch die Dauerrivalen sind zur Stelle: Helio Castroneves (+0,159 Sekunden) und Will Power (beide Penske-Chevrolet; +0,198) zeigten mit den Plätzen zwei und drei, dass sie mit bei der Musik sind, dahinter sortierten sich mit Tony Kanaan (+0,295) und Juan Pablo Montoya (+0,491) wieder jeweils ein Ganassi- und ein Penske-Chevy ein.

Was ist bei Pagenaud los?

Zwischenzeitlich mischte auch Max Chilton (Ganassi-Chevrolet; +0,837) an der Spitze mit, fiel am Ende jedoch auf den zehnten Platz zurück. Überraschenderweise fehlte jedoch ein Mitglied des erlesenen Kreises an der Spitze: Simon Pagenaud (Penske-Chevrolet; +0,873) erwischte mit den Plätzen acht und elf einen alles andere als idealen Auftakt und hat am Samstag tüchtig Aufholbedarf gegen seinen Titelrivalen Power.

Hinter den fünf Chevrolets sortierte sich Foyt-Pilot Jack Hawksworth (+0,572) etwas überraschend als bester Honda ein, gefolgt von Texas-Sieger Graham Rahal (RLL-Honda; +0,722). Die Top 10 komplettierten Josef Newgarden (Carpenter-Chevrolet; +0,754), Sebastien Bourdais (+0,784) und angesprochener Max Chilton. Conor Daly (Coyne-Honda) sorgte im ersten Training mit einem Abflug, bei dem er unverletzt blieb, für eine Unterbrechung; auch am Nachmittag mussten zwischenzeitlich alle Boliden an die Box, als Takuma Sato (Foyt-Honda; +0,915) mit technischem Problem ausrollte.

Nach einer Reihe starker Rennen hat das Schmidt-Peterson-Team auf der Watkins Glen International noch Probleme: Michail Aljoschin (+1,080) erwischte mit den Plätzen 18 und 14 einen schwachen Start ins Wochenende; Teamkollege James Hinchcliffe (+2,016) wird nach den Plätzen 15 und 21 einen langen Abend vor sich haben. Andretti Autosport kommt derweil nicht aus dem Tal der Tränen heraus: Alexander Rossi (Andretti-Herta-Honda; 1,192) kam als bester Vertreter nicht über Rang 15 hinaus. Da half auch der Lichtblick Platz zehn im ersten Training nicht weiter.

Am Samstag steht um 17 Uhr MESZ ein drittes Freies Training auf dem Programm. Wer das Qualifying erleben will, muss etwas länger wachbleiben, denn dieses steht erst um 18 Uhr Ortszeit auf dem Programm, was Mitternacht in Zentraleuropa entspricht.

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