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Scott Dixon freut sich über seine dritte Pole-Position der Saison
Scott Dixon freut sich über seine dritte Pole-Position der Saison © LAT

Scott Dixon holt sich die Pole-Position zum vorletzten IndyCar-Lauf der Saison - Will Power Zweiter, Simon Pagenauds Sorgen gehen weiter

Die Dominanz des Scott Dixon (Ganassi-Chevrolet) auf der Watkins Glen International setzte sich am Samstag nahtlos fort. Der Neuseeländer fuhr in allen Trainingssitzungen Bestzeiten und sicherte sich letztlich auch die Pole-Position auf dem komplett neuasphaltierten Kurs. Den alten Rekord aus dem Jahr 2009 unterbot er in 1:22.526 Minuten um fünfeinhalb Sekunden. Chevrolet dominierte auf dem Kurs mit vielen schnellen Kurven, die es sonst nur in Kurzovalen gibt.

Dixons Weg zur Pole war trotz einer weiteren Bestzeit im dritten Freien Training ungewohnt steinig, denn er wäre beinahe in Q2 ausgeschieden. "Man, das war haarig", lacht der amtierende Meister. "Das war echt eine Zitterpartie für uns. Ich hatte eine Art Verschalter ausgangs Kurve eins und habe dadurch etwa drei Zehntelsekunden auf der Gegengeraden verloren. Ich hatte das Gefühl, es nicht zu packen. Eine echt verrückte Sitzung."

Dixon schaffte es ins Q3, doch ein anderer prominenter Name blieb draußen: Simon Pagenauds Probleme auf der Strecke im Bundesstaat New York setzten sich am Samstag fort und der Franzose startet nur von Position sieben. Sein Kontrahent Will Power (Penske-Chevrolet; +0,023 Sekunden) hält mit dem zweiten Startplatz seine Titelchancen intakt. Er liegt momentan 28 Punkte hinter seinem Penske-Teamkollegen.

Sebastien Bourdais (KVSH-Chevrolet; +0,259) markierte die Bestzeit in Q2, musste sich aber letztlich mit der drittbesten Zeit abfinden. Trotzdem ist es für den Detroit-Sieger nach einigen dürftigen Ergebnissen ein Lichtblick. Er war das einzige Fahrzeug in den "Fast Six", das nicht zu Ganassi oder Penske gehörte. Neben ihm in der zweiten Startreihe nimmt Helio Castroneves (Penske-Chevrolet; +0,349) Platz.

Tony Kanaan und Max Chilton (beide Ganassi-Chevrolet) finden sich in der dritten Startreihe wieder. Hinter Pagenaud und Juan Pablo Montoya (beide Penske-Chevrolet) kam der beste Honda erst auf die neunte Position. Foyt-Pilot Jack Hawksworth bestätigte seine gute Form vom Vortag, doch fehlt es Honda etwas auf Chevrolet. Michail Aljoschin (Schmidt-Peterson-Honda) komplettiert die Top 10. Rookie R.C. Enerson (Coyne-Honda) gewann gleich einmal das teaminterne Duell gegen Conor Daly und bestätigte seine starke Vorstellung aus Mid-Ohio.

Das Rennen startet am Sonntag um 20 Uhr MESZ.

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