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A.J. Foyt Enterprises könnte sich nach über eine Dekade von Honda lösen
A.J. Foyt Enterprises könnte sich nach über eine Dekade von Honda lösen © LAT

Nachdem Ganassi den Weg zurück zu Honda verkündet hat, geht A.J. Foyt Enterprises in der IndyCar-Serie voraussichtlich den umgekehrten Weg

Der Wechsel von Chip Ganassi Racing zurück auf Honda-Motoren hat weitere Folgen: Da vier Autos nun auf Honda-Power wechseln, gibt es ein Übergewicht zu Gunsten von HPD. Um wieder für etwas mehr Ausgeglichenheit zu sorgen, steht das Team A.J. Foyt Enterprises vor einem Wechsel zu Chevrolet. Die zwei Fahrzeuge von Honda wegzulotsen wäre auch im Sinne von HPD, wo sich die Bedenken gemehrt haben, das Luxusproblem zu vieler Teams zu lösen.

Honda belieferte 2016 neben Foyt auch Andretti Autosport, Schmidt/Peterson, Coyne und Rahal Letterman Lanigan mit Motoren und Aerokits. Der Wechsel der vier Ganassi-Fahrzeuge würde bedeuten, dass Honda rund 15 Fahrzeuge für die kommende Saison ausrüsten würde (sollte es bei der Fahrzeuganzahl pro Saison aus 2016 bleiben). Per Reglement ist ein Hersteller verpflichtet, Kapazitäten zu besitzen, um 60 Prozent des Feldes auszurüsten - eine Grenze nach oben gibt es nicht. Doch das Luxusproblem ließe sich für HPD nicht so einfach lösen.

Für A.J. Foyt Enterprises wäre ein Wechsel auf Chevrolet die große Chance zum Neuanfang. Das Team erlebte 2016 eine der schwächsten Saisons seit seinem Bestehen. Takuma Sato gelang kein Podiumsplatz, sein Teamkollege Jack Hawksworth enttäuschte auf ganzer Linie. Das Team von Larry Foyt ist mit Honda seit 2006 liiert. Sein Team wäre neben Ed Carpenter Racing eine mögliche Anlaufstation für Juan Pablo Montoya.

© Motorsport-Total.com

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