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Findet Juan Pablo Montoya für die Saison 2017 noch ein Vollzeit-Cockpit?
Findet Juan Pablo Montoya für die Saison 2017 noch ein Vollzeit-Cockpit? © LAT

Juan Pablo Montoya könnte Penske auch 2017 erhalten bleiben - Zunächst schaut sich der ehemalige Formel-1-Pilot aber anderweitig nach einem Vollzeit-Cockpit um

Sein Stammcockpit bei Penske hat Juan Pablo Montoya definitiv verloren. Der 41-Jährige wird 2017 durch Neuzugang Josef Newgarden ersetzt - und steht damit vorübergehend auf der Straße. Die Zukunft des langjährigen Formel-1-Piloten ist aktuell völlig offen, doch eventuell hat sich das Kapitel Penske für Montoya noch nicht ganz erledigt. Teamchef Tim Cindric verrät nun nämlich, dass zumindest beim Indy 500 auch weiterhin ein Platz für den Kolumbianer im Team frei wäre.

"Als wir uns rund um das Rennen in Toronto im Juli mit Juan zusammengesetzt haben, da haben wir ihm mitgeteilt, dass wir zu diesem Zeitpunkt nicht bereit waren, irgendeine Entscheidung vor dem Ende der Saison zu treffen", erklärt Cindric gegenüber 'Autosport'. Er betont, dass man stets "offen und ehrlich" mit Montoya umgegangen sei und ihm damals schon erklärt habe, dass man mehrere Optionen habe.

"Wir haben ihm gesagt, dass wir möchten, dass er auch in Zukunft Teil unseres Teams ist. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass er ein Vollzeit-Cockpit bekommt", sagt Cindric und präzisiert: "Wenn er das möchte, dann haben wir in Indy ein Auto für ihn." Doch reicht "JPM" das? "Er hat gesagt, dass er unbedingt noch eine IndyCar-Saison fahren möchte", verrät Cindric.

Gerüchteweise könnte Montoya aktuell an einer Rückkehr zu Ganassi arbeiten. Für das Team konnte er im Jahr 2000 bereits das Indy 500 gewinnen. Auch andere Teams sollten angeblich Interesse an einer Verpflichtung haben. "Wir haben ihm gesagt, dass unser Angebot steht. Wir würden ihn gerne weiterhin bei uns im Team haben", stellt Cindric klar und erklärt: "Es liegt jetzt in seiner Hand."

2015 verpasste Montoya den IndyCar-Titel nur hauchdünn an Scott Dixon. In der abgelaufenen Saison lief es dann deutlich schlechter und der 41-Jährige beendete die Meisterschaft nur auf Platz acht. "Wenn es im vergangenen Jahr passiert wäre, dann wäre es etwas leichter gewesen (zurückzutreten; Anm. d. Red.). Aber so hat er das Gefühl, dass er noch eine offene Rechnung hat", erklärt Cindric.

© Motorsport-Total.com

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