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Scott Dixon kann die Entscheidung der Rennkommissare nicht nachvollziehen
Scott Dixon kann die Entscheidung der Rennkommissare nicht nachvollziehen © LAT

Scott Dixon ist mit den Rennkommissaren in St. Petersburg nicht einverstanden: Eine für ihn sinnlose Gelbphase bringt ihn um einen möglichen Sieg

Obwohl er mit Rang drei einen ordentlichen Auftritt beim IndyCar-Saisonauftakt in St. Petersburg erwischte, ist Scott Dixon alles andere als einverstanden mit dem Ergebnis. Der Ganassi-Pilot ist sauer auf die Rennkommissare, die ihn durch eine fragwürdige Entscheidung möglicherweise um den Sieg gebracht haben. "Wie Bourdais an die Spitze gelangt ist, das war verfälscht", ärgert sich Dixon gegenüber 'Autosport'.

Es geht um eine Gelbphase in Runde 26, die für eine Kollision zwischen Tony Kanaan und Michail Aljoschin ausgerufen wurde. Durch diese kamen Rennsieger Sebastien Bourdais (vom letzten Startplatz!) und Simon Pagenaud (von 14 auf zwei) nach vorne, weil sie eine andere Strategie fuhren. Die bis dato Führenden James Hinchcliffe und Dixon wurden dadurch zurückgereicht.

Laut Dixon sei die Gelbphase aber in höchstem Maß unangemessen gewesen: "Es gab überhaupt keine Trümmerteile. Gut, ein kleines Teil lag da, aber man hätte in die Wand fahren müssen, um zu ihm zu kommen", hadert er und weiß daher nicht, wieso die Rennleitung das Rennen in einer Phase unterschiedlicher Strategien neutralisierte. "Normalerweise wissen die Jungs, dass es eine kritische Phase ist, und sie müssen es laufen lassen."

Doch weil sie eben genau das nicht taten, kam Bourdais durch diesen glücklichen Umstand nach vorne und gewann das Rennen. "Dann kann man auch gleich die Rangfolge mittels Losen aus einem Hut ziehen", ärgert sich Dixon. "Man darf das Feld nicht einfach so auf den Kopf stellen, ansonsten wird das Qualifying bedeutungslos."

Derweil betont er aber, dass er dem Franzosen nichts von dem Sieg absprechen möchte: "Wir kommen alle mal in solche Situationen. Er hat einen guten Job gemacht, und ich gratuliere ihm zum Sieg." Dixon selbst nützt das allerdings wenig. "Unser Rennen hat es definitiv verändert", sagt er und ist überzeugt: "Ich hatte ein Auto, mit dem ich hätte gewinnen können."

© Motorsport-Total.com

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