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Böses Nachspiel für Ganassi Racing: Der Road-America-Sieg kommt teuer zu stehen
Böses Nachspiel für Ganassi Racing: Der Road-America-Sieg kommt teuer zu stehen © LAT

Böses Erwachen bei Ganassi Racing: Das Team erhält mehrere Strafen für gleich zwei Vergehen in Elkhart Lake - Sieger Scott Dixon ebenfalls betroffen

Der rauschenden Siegesfeier nach dem eindrucksvollen Sieg von Scott Dixon auf der Road America folgt ein böser Kater bei Ganassi: Das Team ist zu insgesamt 30.000 US-Dollar Strafe verurteilt worden. Grund dafür sind Verstöße von Scott Dixon während des Warm-ups und Ungereimtheiten am Fahrzeug von Charlie Kimball nach dem Rennen. Dixon muss zudem die letzten 20 Minuten des Freien Trainings auf dem Iowa Speedway am kommenden Wochenende an der Box verbringen.

Vor seiner eindrucksvollen Fahrt in Elkhart Lake hing ein Start Scott Dixons beim Rennen lange am seidenen Faden. Der Honda-Motor des Neuseeländers hatte zahlreiche Aussetzer. Das Team schob daraufhin seinen Boliden in Richtung Boxengasse, in die er dann aus eigener Kraft dann einfuhr und auf seinem Boxenplatz Halt machte. Das ist nach Inanspruchnahme fremder Hilfe außerhalb der Boxengasse nicht gestattet.

Darüber hinaus schickte das Team Dixon später wieder auf die Strecke - 56 Sekunden, nachdem die Zielflagge schon draußen war! Alles zusammen ahndet IndyCar mit 20.000 Dollar Strafe und dem Abzug von 20 Minuten Trainingszeit in Iowa. Seinen Sieg und die Punkte aus Elkhart Lake darf Dixon behalten.

Weiteren Ärger gibt es für das Fahrzeug von Charlie Kimball: Der Dallara-Honda des Insulin-Piloten fiel nach dem Rennen an gleich vier Messpunkten durch die Kontrolle der Bodenfreiheit. Kimball war mit diesem illegalen Auto zuvor auf die sechste Position gefahren. Auch in diesem Fall gibt es keine Änderungen am Resultat, aber eine Strafe von 10.000 Dollar gegen das Team. Genau genommen 2.500 Dollar für jeden einzelnen Messpunkt.

© Motorsport-Total.com

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